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08:00 05.10.2017
Das Maskottchen der Zafari-Station im Delitzscher Tiergarten Sir Franzelot. Quelle: Ditmar Wohlgemuth
Delitzsch

Wie das Maskottchen der Zafari-Station des Delitzscher Tiergartens zu seinem Namen kam, ist tatsächlich eine eigenartige Geschichte. „Ein Löwe sollte es unbedingt sein“, waren sich Regina und Bernd Martinek, die Betreiber der Zafari-Station als auch des Delitzscher Marktrestaurants, Mitte dieses Jahres einig. Der Löwe sollte letztlich die Zusammengehörigkeit der beiden gastronomischen Einrichtungen verdeutlichen. „Und ein Löwe hatte im Tiergarten bislang noch gefehlt“, schmunzelte Bernd Martinek. Das Kostüm wurde besorgt und dazu aufgerufen, dem Maskottchen einen Namen zugeben. Den hatte es doch tatsächlich vergessen, so jedenfalls die Legende.

Über 100 Namensideen

Jemand aus dem Team schlüpfte dann in das Kostüm und sprach die Tiergartenbesucher ganz direkt an. „Gut 100 Vorschläge sind letztlich eingegangen“, berichteten die Martineks. Mit so vielen Ideen hatten sie nicht gerechnet. Sie baten zudem alle Teilnehmen an dem Namenswettbewerb, nicht nur den eigenen Namen zu vermerken, sondern auch, wie sie zu erreichen sind. „Ausgerechnet von dem kleinen Mann, dessen Vorschlag Sir Franzelot, uns am meisten begeisterte, fehlt uns aber alles“, bedauern die Betreiber der Zafari-Station. Sie wollten sich unbedingt bedanken. „Wir wissen nur noch, dass der Junge um die vier Jahre alt gewesen sein kann und vermutlich mit seinem Opa zu uns kam“, erzählte Bernd Martinek. Er hofft, dass sich einer von beiden vielleicht bei ihm meldet.

Konzept ist aufgegangen

Indes ziehen die Betreiber nach der ersten Saison eine positive Bilanz. Den Erfolg machen sie nicht zuletzt an der unkomplizierten, kooperativen Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und dem gesamten Team des Tiergartens fest. Das Konzept, das sie als die neuen Betreiber verfolgten, sei aufgegangen. „Es ist hier ein Ort der Generationen entstanden“, sagte Bernd Martinek. Er habe noch viele Idee, um den Besuchern das ehrliche Gefühl des Willkommenseins zu vermitteln. Ein Bereicherung des ohnehin schon besonderen Flairs bieten die hohen Palmen. Sie seien ein Stück Urlaub. Das wünsche sich doch jeder.

Vertragsgemäß wird die Zafari-Station über die Wintermonate nicht geöffnet sein. „Wir überlegen jedoch, ob wir vielleicht am Wochenende da sein werden“, verriet Bernd Martinek. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Eine Öffnung werde auch am aktuellen Wetter festgemacht.

Von Ditmar Wohlgemuth

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