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Delitzsch Tierheim Delitzsch ist beliebter Drehort
Region Delitzsch Tierheim Delitzsch ist beliebter Drehort
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16:00 27.10.2018
Moderatorin Uta Bresan dreht im Tierheim Laue Quelle: Christine Jacob
Delitzsch

Kameras, Lichtanlagen, Tonangeln. Interviews. Die Hunde spielen wieder und wieder mit einem Ball oder laufen wieder und wieder vor der Kamera umher, damit sie gut in Szene gesetzt sind. Dazu etliche Leute, die verköstigt und umsorgt werden wollen. Das Tierheim im Delitzscher Ortsteil Laue ist ein beliebter Drehort für die Sendung "Tierisch tierisch“. Und manchmal muss dabei alles ganz flott gehen. Am Freitag stand das Team um Moderatorin Uta Bresan wieder vor den Toren des Tierheims. Bis in den späten Nachmittag hinein wurde gedreht, jede Menge Material in den Kasten geholt, um Hunde, Katzen aber auch Nagetiere zu vermitteln. Am Reformationstag um 19.50 Uhr soll die Sendung bereits ausgestrahlt werden. Doch bringt das auch was?

Vermittlung hat strenge Regeln

„Jede Sendung bewirkt zumindest viele Anrufe“, erklärt Simone Ewald, die Vereinsvorsitzende des Delitzscher Tierschutzvereins. Tiere werden im Zuge der Sendung durchaus erfolgreich vermittelt, meist gibt es gleich mehrere Interessenten für Hund, Katze und andere Schützlinge, doch vor allem geht es dem Tierheim-Team um Chef Maik Hasert um den Marketingeffekt solcher TV-Auftritte: „Der Tierschutzgedanke wird ins Fernsehen gebracht“, so Simone Ewald. Fast ein Dutzend Mal bereits war das „Tierisch tierisch“-Team im Tierheim Laue. Ansonsten setzt das Delitzscher Tierheim-Team viel auf die Vermittlung über den persönlichen Besuch der Interessenten vor Ort, „bewirbt“ die Schützlinge auf der eigenen Homepage und via Facebook. Ob nun Fernsehen oder Internet: Virtuelle Eindrücke allein zählen nicht, um eines der Tiere vermittelt zu bekommen. Wer zum Beispiel eine Katze aus Laue haben möchte, kann sich gerne im Tierheim umschauen – mit einem „Die will ich“ ist es dann aber nicht getan. Vorgespräche, jede Menge zu beantwortende Fragen und Selbstauskünfte sind die Regel, und nur, wer das alles liefert, gilt auch als echter Interessent. Wer einen Hund haben will, absolviert noch mehrere Spaziergänge und Testtage, macht eine Vorkontrolle der Haltung mit.

Ist ein Tier vermittelt, gibt es später noch Nachkontrollen. „Wir wollen die größtmögliche Sicherheit, dass unsere Tiere ein sicheres und schönes neues Zuhause erhalten, wo sie ein glückliches Tierleben verbringen“, betont Simone Ewald. Auch ist bei mehreren Bewerbern für ein Tier nicht automatisch der Erste der Favorit – egal, ob er nach einer Fernsehsendung anruft oder selbst vorbeischaut.

Von Christine Jacob

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