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Delitzsch Transall im Landeanflug auf Roitzschjora
Region Delitzsch Transall im Landeanflug auf Roitzschjora
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16:28 31.03.2010
Solche Maschinen sollen künftig in Nordsachsen landen. Quelle: dpa
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Roitzschjora

Dass solch ein Antrag in Dresden tatsächlich eingegangen sei, das bestätigte gestern Martina Pirk, Pressesprecherin im sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, gegenüber der Kreiszeitung. In Dresden, so führte Pirk weiter aus, werde die Entscheidung, ob die Flugzeuge (Flügelspannweite 40 Meter, 93 Sitzplätze) tatsächlich in Roitzschjora landen dürfen, zeitnah gefällt. Eine Ausnahmegenehmigung wäre  dafür auf jeden Fall erforderlich. Denn die Transall, die 16 Tonnen Fracht, also auch mehrere Lastwagen oder Kleinpanzer aufnehmen kann, hat bei Übungsflügen 35 Tonnen Startmasse. Roitzschjora selbst ist aber nur für 5,7 Tonnen zugelassen. Wann die Entscheidung genau fällt, konnte Pirk noch nicht sagen. Es wurde aber bekannt, dass die Bundeswehr schon im April mit dem Training beginnen möchte.

Der Fliegerklub Roitzschjora, der als Verein den Verkehrslandeplatz betreibt, erfuhr selbst vor wenigen Tagen von dem Ansinnen, pro Monat bis zu zwölf Starts und Landungen an Wochentagen, einige davon auch in der Abenddämmerung, durchzuführen. In einem Schreiben, das auf der Gemeinderatssitzung am Montag verlesen wurde, teilte er zudem mit: „Obwohl wir als Flugplatzbetreiber einer militärischen Mitnutzung des Flugplatzes und dem Militäreinsatz in Afghanistan selbst sehr skeptisch gegenüber stehen, haben wir doch unserer Zustimmung erteilt.“ Diese gelte aber nur mit der ausdrücklichen Einschränkung, die Flüge wieder abzusetzen, wenn die Belastung  für die Anwohner als zu groß empfunden wird. „Die Zustimmung“, so heißt er in der Information weiter, resultiert aus dem eigenen Verständnis der Sachlage heraus, dass für die Besatzungen diese Trainingsflüge überlebenswichtig sind, wenn sie schon aufgrund politischer Vorgaben in Afghanistan und unter solchen Bedingungen zum Einsatz kommen müssen.“

Mehr dazu lesen Sie in der Kreiszeitung vom 1. April.

Ilka Fischer

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