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Delitzsch Tresore an einem Weiher nahe Rackwitz aufgetaucht
Region Delitzsch Tresore an einem Weiher nahe Rackwitz aufgetaucht
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11:22 05.09.2018
Die beiden Tresore waren bereits zur Hälfte im Schlamm versunken. Quelle: Bastian Raabe
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Rackwitz

In einem Weiher zwischen Delitzscher Landstraße und der Autobahn 14 nahe Rackwitz gab das Wasser jetzt zwei Safes frei. Die Tresore, welche bereits Rost angesetzt hatten, wurden dort vermutlich von Dieben zurückgelassen, nachdem diese sie mit einer Flex aufsägten und den Inhalt entnahmen. Die Polizei Leipzig geht dem nach, rechnet aber aufgrund des Zustandes nicht damit, dass Hinweise zum Eigentümer oder den Verbrechern gefunden werden können. Die geöffneten Safes wurden dennoch vom Fundort zur entsprechenden Dienststelle gebracht.

Niedrige Wasserstände

Auch der Wasserstand des Schladitzer Sees hat sichtbar abgenommen. An dessen naturbelassenen Ufern, wo die Wellen sonst bis zur Böschung rollen, haben sich teils meterbreite Strände gebildet. Mit der Pumpe, welche im Uferbereich nahe der Gemeinde Wolteritz zu finden ist hängt dies allerdings nicht zusammen.

Die Pumpe bei Wolteritz versorgt den Altlauf des Lobers mit Frischwasser. Quelle: Bastian Raabe

„Auch wenn man die Pumpe jetzt ausstellen würde, dann würde das an der Situation an sich nichts ändern. Das hat eher mit der Verdunstung zu tun, durch die Wärme“, meint Jenny Findeisen des Bergbausanierers LMBV. Die Pumpe würde lediglich der Absicherung eines behördlich geforderten Mindestabflusses des Lobers, durch die Bespannung mit Frischwasser aus dem See dienen. Die entnommene Menge betrage dabei 2,5 Kubikmeter pro Minute und es werde von Juli bis September montags bis freitags 24 Stunden gefördert. Bei dem Volumen des Sees welches um die 24 Millionen Kubikmeter beträgt, ergibt dies in der Gesamtheit der drei Monate gerade mal eine Entnahme von knapp einem Prozent.

„Der Wasserstand vom See am 30.07. betrug 103,07 Meter über der Normalhöhennull“, erklärt Findeisen weiter. Damit liegt der Abstand zum mittleren Endstand von 104 Metern bei fast einem Meter.

Von Bastian Raabe

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