Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Delitzsch Ulla Popken bringt neues Leben ins Wiedemarer Gewerbegebiet
Region Delitzsch Ulla Popken bringt neues Leben ins Wiedemarer Gewerbegebiet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:24 19.05.2015
Handwerker vor dem Eingang des neuen Modemarktes in Wiedemar. Der Multistore wird von der Popken Fashion Group betrieben. Quelle: Wolfgang Sens
Anzeige
Wiedemar

Erst in jüngster Zeit kam wieder Bewegung in die Vermietung der Immobilien auf dem rund 460 000 Quadratmeter großem Gelände. Neuester Clou ist die Ansiedlung des Model-Labels Ulla Popken. Am Dienstag eröffnet die Popken Fashion Group einen Multistore mit den Trendmarken Ulla Popken, Gina Laura, SimplyU und JP 1880 in der Lilienthalstraße in Wiedemar.

Auf 600 Quadratmetern Verkaufsfläche bietet das Unternehmen vier Trendlabels unter einen Dach mit einem vielfältigen Sortiment an. Der Lagerverkauf startet mit insgesamt 15 000 Artikeln von Shirts und Pullovern über Jacken und Mänteln bis hin zu Hosen und Blazern. "In jeder Konfektionsgröße sind somit mehr als 1000 Artikel verfügbar", teilte Jochen Wittmer vom Unternehmen Ulla Popken mit und fügte hinzu: "Ulla Popken ermöglicht Frauen, unabhängig von ihrer Konfektionsgröße, die Lust am eigenen Stil zu entfalten." Erhältlich sind deshalb Konfektionsgrößen von 42 bis 64. Für die Männer werden Größen von L bis 7XL angeboten. Das Outlet präsentiert jeweils das aktuelle Sortiment der Marken sowie zusätzlich reduzierte Waren der Labels.

Die Popken Fashion Group ist in 30 Ländern mit 700 eigenen Filialen, aber auch im Versand- und Internethandel präsent und beschäftigt derzeit rund 4000 Mitarbeiter. Das Unternehmen geht auf das Textilhaus Popken zurück, das 1880 gegründet wurde.

Nach LVZ-Informationen hat auch die Neustrelitzer Anika-Schuhhandels-GmbH Wiedemar für sich entdeckt und wird dort eine weitere Filiale eröffnen. Derzeit gibt es 50 Anika-Filialen. Bereits im Dezember hatte das Unternehmen Modepark Röther GmbH aus Michelfeld im Landkreis Schwäbisch Hall in der Otto-Lilienthal-Straße 5 ein Haus eröffnet, es ist das 31. in sieben Bundesländern.

Im Wiedemarer Gewerbegebiet stehen weitere Veränderungen an. Um den Erweiterungswünschen von Teppich Kibek gerecht zu werden, beschäftigte sich der Gemeinderat Wiedemar sehr ausführlich mit dem Bebauungsplan Sondergebiet großflächiger Einzelhandel im Bebauungsplangebiet Airteminal Nord. Demnach beabsichtigt das Unternehmen, das vorhandene Gebäude nach vorn als auch nach hinten zu erweitern. Wie zu erfahren war, wolle man so das Sortiment besser den Kunden präsentieren. Offen ist allerdings noch, wie das einst von Astro-Küchen genutzte Gebäude in unmittelbarer Nähe von Teppich Kibek weiterverwendet wird.

Investitionen kündigte auch das "Grüne Hotel" in der Zeppelinstraße an. Aus brandschutztechnischen Gründen war dort die oberer Etage gesperrt worden und eine Vermietung nicht möglich.Gänzlich vom Tisch ist allerdings die Idee von einem Fachmarktzentrum, für das sich einst der Möbelriese Porta als auch Teppich Kibek und weitere Partner eingesetzt hatten. Es sollte die Alternative zum gescheiterten FOC werden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 31.03.2015
Ditmar Wohlgemuth

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Sie wollen, dass noch mehr den Oberen Bahnhof kennenlernen, ihn als Kulturstätte wahrnehmen, den großen Bahnhof kulturellen Lebens in der Kleinstadt erfahren - das Team der Theaterakademie Sachsen will das laufende Sommersemester für die nächste große Öffentlichkeitsoffensive nutzen, Allianzen vor Ort und darüber hinaus bilden - denn finanziell reich ausgestattet ist das Haus nicht.

19.05.2015

Die Leipziger Straße ist eins der Tore zur Stadt Delitzsch. Die parallel zur Straße verlaufende Begrenzung der Gartenanlage "Am Wasserturm" zeigt sich allerdings wenig einladend, bietet einen unschönen Anblick auch für die Besucher des gegenüberliegenden Gartencenter.

19.05.2015

Um die Fassade ihres Hauses, Friedrichshafener Straße 2-12 zu verschönern, hat die Wohnungsgesellschaft Delitzsch (WGD) nun die Qual der Wahl. Wie berichtet, hatte die WGD zusammen mit dem Tiergarten die Delitzscher aufgerufen, im Februar den Heimatzoo zu besuchen und dort ein Tier als mögliches Motiv für die Fassadengestaltung des Wohnblockes vorzuschlagen.

19.05.2015
Anzeige