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Delitzsch Ursula Fritzsche aus Wermsdorf steht nun an der Spitze des SPD-Kreisvorstandes Nordsachsen
Region Delitzsch Ursula Fritzsche aus Wermsdorf steht nun an der Spitze des SPD-Kreisvorstandes Nordsachsen
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19:12 14.03.2010
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Kreisgebiet

Als ihr Stellvertreter fungiert der 25-jährige Jens Kabisch aus Schkeuditz. Mit einem von 15 auf neun Mitglieder verkleinerten Vorstand will der SPD-Kreisverband Nordsachsen nach innerparteilicher Querelen und den Wahlergebnissen des Vorjahres einen Neubeginn starten. Von der alten Führungsriege sind mit Heiko Wittig und Sven Kasubek im neuen Vorstand lediglich zwei Genossen übrig geblieben. Kreischefin Ursula Fritzsche will mit dem neuen Personal vor allem inhaltlich vorankommen und die Zusammenarbeit mit den Ortsvereinen verbessern. Betreuung, Beratung, Weiterbildung nannte sie als Stichworte. Vorerst sollte sich der Vorstand den Kompetenzbereichen Kommunalpolitik, Arbeit in der Breitenwirkung und innere Organisation besonders widmen. Der bisherige Vorstand sei wenig politisch gewesen. „Wir sind unter unseren Möglichkeiten geblieben.“ Dem neuen schrieb Fritzsches Stellvertreter Jens Kabisch ins Stammbuch: „Aufgabe ist es, die Mitglieder zusammenzuführen, deren Kräfte zu bündeln, bewusst einzusetzen und zur rechten Zeit abzurufen“, damit die nordsächsische SPD eine bestimmende politische Kraft werde. Nach wie vor gibt es aber im 2008 gegründeten Kreisverband offensichtlich tiefe Gräben. Das spiegelte sich auf dem Parteitag in Eilenburg wider. Außerdem wählte der Parteitag auch die Delegierten für den Landesparteitag im Juni und die Kandidaten für den Landesvorstand. Für letzteres Gremium wurden Ursula Fritzsche und Heiko Wittig nominiert.

(Mehr vom SPD-Kreisparteitag lesen Sie in der Kreiszeitung vom 15. März.)

Thomas Steingen

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