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Delitzsch Verein Shintai Wiedemar darf ehemalige Grundschule umbauen
Region Delitzsch Verein Shintai Wiedemar darf ehemalige Grundschule umbauen
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00:22 22.05.2018
Der Karateverein Shintai Wiedemar erhält einen Scheck der Sparkasse und will davon zwei Turnbänke kaufen. Quelle: Ditmar Wohlgemuth
Wiedemar

Der Umbau der ehemaligen Grundschule in Wiesenena zu einem Vereinshaus ist beschlossene Sache. Der Wiedemarer Gemeinderat stimmte der Nutzungsänderung einstimmig zu. Damit sind die erforderlichen Unterlagen zum Bauantrag, den der Verein Shintai Wiedemar bereits im Juni vergangenen Jahres stellte, vollständig.

Neue Trainingsstätte erforderlich

Der Verein, der mit einem umfangreichen sportlichen Angebot in Wiedemar präsent ist und mit steigenden Mitgliederzahlen aufwarten kann, braucht unbedingt eine neue Trainingsstätte. Bislang wird für den Kindersport, Karate, Yoga und Fitness vor allem der ehemalige Tanzsaal der Gaststätte im Dorf genutzt. Doch der ist in die Jahre gekommen. Gelder der Gemeinde als auch private Initiativen erhalten das Haus. So bleibe es weiter nutzbar.

“Anspruchsvolles Vorhaben“

Der Verein hatte die prekäre Lage um die Trainingsstätte frühzeitig erkannt und nach einer Lösung gesucht. Bereits 2015 hatte man sich dort durchgerungen, eine eigenen Trainingshalle zu bauen. Die Leichtbauhalle sollte die Chance bieten, die Trainingsbedingungen für die derzeit etwa 250 Mitglieder des Vereins grundsätzlich und nachhaltig zu verbessern. Dass der Neubau einige Hürden bereiten halten würde, darüber war man sich im Vereinsvorstand im Klaren. Investitionen in Höhe von etwa 120 000 Euro standen damals im Raum. Karatemeister Peter Großmann nannte es ein „anspruchsvolles Vorhaben“.

Statt Neubau jetzt Umbau

Letztlich musste sich der Verein vom Neubau verabschieden. Unterschiedliche Gründe führten dazu, den Plan nicht weiter zu verfolgen. Stattdessen kam den Sportlern die Schließung der Grundschule in Wiesenena gerade recht und sie ergriffen die Chance. Die Umnutzung der vorhandenen Räumlichkeiten kam nun zur Sprache. Die Ideen, die die Karatesportler verfolgten, schienen mit den Gegebenheit umsetzbar zu sein. Entstehen sollen Übungsräume, aber auch ein Treffpunkt für die Leute im Dorf. Ebenso ein Vereins-Café.

Sparkassenspende aus PS Lotterie

„Die Planungen für die neue Trainingsstätte sind im vollen Gange“, teilte jetzt Peter Großmann mit. Alle finanziellen und personellen Ressourcen des Vereins würden in das Vorhaben fließen. Um so mehr haben sich die Karate- und Fitness-Sportler gefreut, als sie vom Ostdeutschen Sparkassenverband einen 1500-Euro-Scheck erhielten, der aus dem Fond des PS-Lotterie-Sparens stammt. „Wir wollen von dem Geld zwei Turnbänke für das Training der Kleinsten kaufen. Wir dankbar für die Unterstützung“, erklärte Peter Großmann.

Von Ditmar Wohlgemuth

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