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Verein setzt sich für neue Orgel in katholischer Kirche ein

Verein setzt sich für neue Orgel in katholischer Kirche ein

Ein Gutachten bescheinigt es: Die Orgel in der katholischen Kirche Sankt Marien in Delitzsch sollte durch eine neue ersetzt werden. Um dies nicht nur ein Wunsch bleiben zu lassen, wurde ein Bauverein gegründet.

Delitzsch. Hintergrund ist, dass das jetzige, Mitte der 1950er Jahre gebaute Instrument störanfällig ist. 1936, als die Delitzscher katholische Kirche gebaut wurde, war an eine Orgel zunächst nicht zu denken. 1951 erhielt dann die Bautzener Orgelbaufirma den Auftrag für den Einbau in zwei Abschnitten. Der erste mit 16 Registern wurde im November des darauffolgenden Jahres fertiggestellt. Im Herbst 1953 war das Werk vollendet. 1600 Pfeifen erfüllten das Gotteshaus mit vollem Klang. Doch die Pneumatik war einerseits ein besonderes Merkmal, aber auch Anlass für die Störanfälligkeit in sich barg. In den Nachkriegsjahren waren alte Materialien eingebaut worden, für die Pfeifen wurde Zink statt Zinn verwendet und die Aluminiumrohre werden langsam porös. Ein Wassereinbruch beeinträchtigte in den 1960er-Jahre zusätzlich die Funktion des Instrumentes, und die Schäden konnten erst 1976 repariert werden. 1997 folgte dann eine Generalüberholung. Zu dem Zeitpunkt gab es, wie schon 1968, Überlegungen, die pneumatische Steuerung der Orgel durch eine mechanische zu ersetzten. Doch wegen der hohen Kosten wurde der Gedanke wieder fallen gelassen. Dem Klangkörper blieb nichts erspart: 2004 hatten Hitzeschäden an den Windladen solch schlimme Schäden hinterlassen, dass erneut Fachleute zur Reparatur herangezogen wurde. Doch diese brachte keine dauerhafte Wirkung. Der Orgelsachverständige des Bistums, Matthias Mück, informierte letztlich: „Die Orgel ist in einem technisch unhaltbaren Zustand, die Grundstimmung ist völlig neben der Spur und ein vernünftiges, liturgisches, geschweige denn ein konzertantes Spiel auf der Orgel kaum noch möglich.“ Er empfehle keine Reinigung und neuerliche Reparatur, sondern den Neubau, gleichzeitig sicherte er dafür die Hilfe des Bistum zu. Dies wiederum führte im Herbst des vorigen Jahres zur Gründung des Orgelbauvereins Sankt Marien Delitzsch.   Delitzsch. Ein Gutachten bescheinigt es: Die Orgel in der katholischen Kirche Sankt Marien in Delitzsch sollte durch eine neue ersetzt werden. Um dies nicht nur ein Wunsch bleiben zu lassen, wurde ein Bauverein gegründet. Hintergrund ist, dass das jetzige, Mitte der 1950er Jahre gebaute Instrument störanfällig ist. 1936, als die Delitzscher katholische Kirche gebaut wurde, war an eine Orgel zunächst nicht zu denken. 1951 erhielt dann die Bautzener Orgelbaufirma den Auftrag für den Einbau in zwei Abschnitten. Der erste mit 16 Registern wurde im November des darauffolgenden Jahres fertiggestellt. Im Herbst 1953 war das Werk vollendet. 1600 Pfeifen erfüllten das Gotteshaus mit vollem Klang. Doch die Pneumatik war einerseits ein besonderes Merkmal, aber auch Anlass für die Störanfälligkeit in sich barg. In den Nachkriegsjahren waren alte Materialien eingebaut worden, für die Pfeifen wurde Zink statt Zinn verwendet und die Aluminiumrohre werden langsam porös. Ein Wassereinbruch beeinträchtigte in den 1960er-Jahre zusätzlich die Funktion des Instrumentes, und die Schäden konnten erst 1976 repariert werden. 1997 folgte dann eine Generalüberholung. Zu dem Zeitpunkt gab es, wie schon 1968, Überlegungen, die pneumatische Steuerung der Orgel durch eine mechanische zu ersetzten. Doch wegen der hohen Kosten wurde der Gedanke wieder fallen gelassen. Dem Klangkörper blieb nichts erspart: 2004 hatten Hitzeschäden an den Windladen solch schlimme Schäden hinterlassen, dass erneut Fachleute zur Reparatur herangezogen wurde. Doch diese brachte keine dauerhafte Wirkung. Der Orgelsachverständige des Bistums, Matthias Mück, informierte letztlich: „Die Orgel ist in einem technisch unhaltbaren Zustand, die Grundstimmung ist völlig neben der Spur und ein vernünftiges, liturgisches, geschweige denn ein konzertantes Spiel auf der Orgel kaum noch möglich.“ Er empfehle keine Reinigung und neuerliche Reparatur, sondern den Neubau, gleichzeitig sicherte er dafür die Hilfe des Bistum zu. Dies wiederum führte im Herbst des vorigen Jahres zur Gründung des Orgelbauvereins Sankt Marien Delitzsch. „Wir haben gegenwärtig 27 Mitglieder“, berichtete gestern die Vorsitzende Brigitte Klaas. Der Jahresbeitrag beträgt 24 Euro. Im Beirat arbeitet auch Pfarrer Michael Poschlod mit. Weiteren Interessierten an einer Mitgliedschaft steht der Verein jeder Zeit offen. Alter und Kirchenzugehörigkeit spielten dabei keine Rolle. Aufnahmeanträge liegen in der Kirche in der Delitzscher Marienstraße aus und können auch im Pfarrbüro unter der Telefonnummer 034202/52159 angefordert werden. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist es, die erforderlichen Mittel für den Bau einer neuen Orgel und ihrer anschließenden Pflege und Erhaltung zu beschaffen. Und der siebenköpfige Vereinsvorstand teilt weiter mit: „Weiterhin verfolgen wir das Ziel, durch vielfältige, kulturelle und musikpädagogische Veranstaltungen und Aktivitäten das geistig-kulturelle Leben in der Stadt Delitzsch und der Region zu fördern.“ Immerhin werden 200000 Euro benötigt, die durch Spenden zusammen kommen sollen.     Delitzsch. Ein Gutachten bescheinigt es: Die Orgel in der katholischen Kirche Sankt Marien in Delitzsch sollte durch eine neue ersetzt werden. Um dies nicht nur ein Wunsch bleiben zu lassen, wurde ein Bauverein gegründet. Hintergrund ist, dass das jetzige, Mitte der 1950er Jahre gebaute Instrument störanfällig ist. 1936, als die Delitzscher katholische Kirche gebaut wurde, war an eine Orgel zunächst nicht zu denken. 1951 erhielt dann die Bautzener Orgelbaufirma den Auftrag für den Einbau in zwei Abschnitten. Der erste mit 16 Registern wurde im November des darauffolgenden Jahres fertiggestellt. Im Herbst 1953 war das Werk vollendet. 1600 Pfeifen erfüllten das Gotteshaus mit vollem Klang. Doch die Pneumatik war einerseits ein besonderes Merkmal, aber auch Anlass für die Störanfälligkeit in sich barg. In den Nachkriegsjahren waren alte Materialien eingebaut worden, für die Pfeifen wurde Zink statt Zinn verwendet und die Aluminiumrohre werden langsam porös. Ein Wassereinbruch beeinträchtigte in den 1960er-Jahre zusätzlich die Funktion des Instrumentes, und die Schäden konnten erst 1976 repariert werden. 1997 folgte dann eine Generalüberholung. Zu dem Zeitpunkt gab es, wie schon 1968, Überlegungen, die pneumatische Steuerung der Orgel durch eine mechanische zu ersetzten. Doch wegen der hohen Kosten wurde der Gedanke wieder fallen gelassen. Dem Klangkörper blieb nichts erspart: 2004 hatten Hitzeschäden an den Windladen solch schlimme Schäden hinterlassen, dass erneut Fachleute zur Reparatur herangezogen wurde. Doch diese brachte keine dauerhafte Wirkung. Der Orgelsachverständige des Bistums, Matthias Mück, informierte letztlich: „Die Orgel ist in einem technisch unhaltbaren Zustand, die Grundstimmung ist völlig neben der Spur und ein vernünftiges, liturgisches, geschweige denn ein konzertantes Spiel auf der Orgel kaum noch möglich.“ Er empfehle keine Reinigung und neuerliche Reparatur, sondern den Neubau, gleichzeitig sicherte er dafür die Hilfe des Bistum zu. Dies wiederum führte im Herbst des vorigen Jahres zur Gründung des Orgelbauvereins Sankt Marien Delitzsch. „Wir haben gegenwärtig 27 Mitglieder“, berichtete gestern die Vorsitzende Brigitte Klaas. Der Jahresbeitrag beträgt 24 Euro. Im Beirat arbeitet auch Pfarrer Michael Poschlod mit. Weiteren Interessierten an einer Mitgliedschaft steht der Verein jeder Zeit offen. Alter und Kirchenzugehörigkeit spielten dabei keine Rolle. Aufnahmeanträge liegen in der Kirche in der Delitzscher Marienstraße aus und können auch im Pfarrbüro unter der Telefonnummer 034202/52159 angefordert werden. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist es, die erforderlichen Mittel für den Bau einer neuen Orgel und ihrer anschließenden Pflege und Erhaltung zu beschaffen. Und der siebenköpfige Vereinsvorstand teilt weiter mit: „Weiterhin verfolgen wir das Ziel, durch vielfältige, kulturelle und musikpädagogische Veranstaltungen und Aktivitäten das geistig-kulturelle Leben in der Stadt Delitzsch und der Region zu fördern.“ Immerhin werden 200000 Euro benötigt, die durch Spenden zusammen kommen sollen.   Ziel des gemeinnützigen Vereins ist es, die erforderlichen Mittel für den Bau einer neuen Orgel und ihrer anschließenden Pflege und Erhaltung zu beschaffen. Und der siebenköpfige Vereinsvorstand teilt weiter mit: „Weiterhin verfolgen wir das Ziel, durch vielfältige, kulturelle und musikpädagogische Veranstaltungen und Aktivitäten das geistig-kulturelle Leben in der Stadt Delitzsch und der Region zu fördern.“ Immerhin werden 200000 Euro benötigt, die durch Spenden zusammen kommen sollen.  

red.

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