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Delitzsch Vergnügen ist, was man draus macht
Region Delitzsch Vergnügen ist, was man draus macht
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17:28 18.05.2014
Der fein gekleidete Hofstaat inspiziert am Samstagabend den Delitzscher Barockgarten und die Illumination. Quelle: Christine Jacob

Eins jedenfalls ist auch nach diesem Regenwochenende sicher, es ist immer auch eine Frage des Wetters, wie aus- und einladend das Vergnügen am Ende tatsächlich ausfällt.

Klassisches Schlossfestwetter am vergangenen Wochenende: kühl, regnerisch, nur gelegentlich mal etwas Sonne am sonst vornehmlich dunkel bewölkten Himmel. Typisch. So ist es, gefühlt zumindest, in all den Jahren der Dutzend Auflagen gewesen. Da steige aber langsam mal mit dem Wasser- auch der Frustpegel, hieß es aus Museums- und Heimatvereinskreisen, scheint schlechtes Wetter doch gekoppelt an die gute Festidee. Denn später als sonst - stets wurde um die Eisheiligen Mitte Mai gefeiert - stand das Fest 2013 am ersten Juniwochenende auf dem Plan und fiel damit bekanntlich voll ins Wasser, da mit dem Katastrophenalarm zum Hochwasser zusammen. Also ging es dieses Jahr wieder auf Anfang und wurde wieder der Internationale Museumstag als Anlass gewählt.

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Pünktlich zur Eröffnung des Schlossfestes am Samstagabend war der Himmel von dunklen Wolken durchsetzt und schon Nieselregenstimmung. "Wir haben ein buntes Programm, hoffentlich bei herrlichstem Wetter", verkündete Museumsleiter Jürgen Geisler noch. Das mit dem bunten Programm klappte wie gewohnt. Klarer Fall ist doch: Vergnügen ist, was man draus macht. Geführte Rundgänge, Vorträge, Lesung, festliche Illumination, musikalisches Mitmachtheater, Pikeniervorführung der Alten Schweden, Märchenspiel für Kinder, barocke Tänze, Kostümprämierung und einige Punkte mehr. Das Angebot war, wenn auch zum Großteil aus den Vorjahren schon gut bekannt, reichhaltig in seiner Palette. Mit der Kostümprämierung, bei der die Delitzscher Familie Trauzettel für Selbstgenähtes abräumte, wurde belohnt, was dem Schlossfest erst recht das richtige Flair gibt - Kleidung ganz im Stile der barocken Zeit.

Wetter hin oder her strömten die Gäste zahlreich an das Delitzscher Wahrzeichen, am Ende des Wochenendes wurden rund 450 Gäste für das Schlossfest gezählt. Ein Wert, mit dem das Team zufrieden sein kann. Am Ende hilft vor allem die Selbstironie: "Wir würden uns dann bemühen, zwei Tage Regenwetter hinzubekommen", scherzte Geisler im Hinblick auf die nächste Auflage.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.05.2014

Christine Jacob

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