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Delitzsch Verjüngungskur für „Altes Eisen“
Region Delitzsch Verjüngungskur für „Altes Eisen“
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18:38 25.04.2010
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. Die LVZ – neben Kreisverwaltung und Sparkasse Mitauslober der Ehrung – holte Kamprath mittels Videotechnik auf die Bühne und stellte Preisträger Nummer vier (Kategorie Soziales) – wie berichtet – in die Reihe der anderen drei Geehrten des Jahrgangs 2010: Heike Weidt (Kategorie Natur- und Umweltschutz), Steffen Brost (Kategorie Sport) und Gernot Rackwitz (Kategorie Kultur).

Das kam an beim Publikum im Saal, in dem neben Landrat und Mühlenpreis-Schirmherr Michael Czupalla (CDU) auch Andreas Nüding, Generalbevollmächtigter der Sparkasse Leipzig, Bürgermeister, Volksvertreter und andere Lokalprominenz dem Ehrenamt erneut ihre Reverenz erwiesen. Das verlieh dem festlichen Freitagabend eine besondere Note. Und weil die seit 1999 bewährte Würdigung besonders engagierter Ehrenamtler des Landkreises mit dem Symbol der vier Mühlenflügel und einer Anerkennungsprämie von je 500 Euro pro Preisträger immer wieder für Überraschungen gut ist, harrten auch diesmal 48 Nominierte und ihre Begleiter des Inhalts der Umschläge, die, flankiert von den lobenden Worten der Laudatoren, das preisgeben würden, wofür die Jury-Mitglieder diesmal Mehrheiten fanden. „Ich dachte, ich müsste auf den Preis noch ein paar Jahre warten“, staunte da der 40-jährige Steffen Brost, Chef des Bad Dübener Turnvereins Blau Gelb 90, und spielte auf vergangene Verleihungen an, bei denen vor allem die jahrzehntelang gedienten Senioren die Nase vorn hatten. Dabei gehörte diesmal auch die stets bescheiden im Hintergrund agierende Heike Weidt (41) von der Regionalgruppe Delitzsch des Naturschutzbundes zu den jüngeren Kandidaten, die den Sprung aufs Treppchen schafften. Auch Hans-Jörg Kamprath zählt mit seinen 44 – dem gebrochenen Fuß galten die besten Genesungswünsche aller Gäste des Abends – noch lange nicht zum „alten Eisen“. Gernot Rackwitz (67) wird sich wohl ebenfalls dagegen verwahren, als solches bezeichnet zu werden. Dem vielseitigen Mitakteur des Vereins Mühlenregion Nordsachsen hatte es zwar zunächst die Sprache verschlagen, als er die Mühlenuhr und das Blumenbukett in den Händen hielt. Dann sagte er: „Ich werde eine Gelegenheit finden, die Ehrung an alle weiterzugeben, die Zeit und Kraft investieren.“

In diesem Sinne durften sich alle Geladenen als Hauptpersonen fühlen. Den Dankeschön-Abend haben die Tanzgruppen Eilenburg und Bläser der Musikschule rund gemacht. Bei Happen vom leckeren Büffet war Gelegenheit, sich auszutauschen.

Karin Rieck

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