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Delitzsch Verursacher müssen den Schlackeberg des Delitzscher Biomassekraftwerks beseitigen
Region Delitzsch Verursacher müssen den Schlackeberg des Delitzscher Biomassekraftwerks beseitigen
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11:04 02.03.2017
LVZ-Redakteur Frank Pfütze fordert, dass die Verursacher den Schlackeberg beseitigen sollen. Quelle: privat
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Delitzsch

Der Schlacke- und Ascheberg auf dem Gelände des Biomassekraftwerkes hat sicherlich auch unter der Ignoranz der Stadt Delitzsch und des Landratsamtes eine stattliche Höhe erreicht. Über viele Jahre hinweg. Da erscheint es nur logisch, dass die Schwarzen Peter nun auch in den Behörden Platz genommen haben.

LVZ-Redakteur Frank Pfütze hat eine klare Meinung zum Schlackeberg. Quelle: privat

Stadt und Landkreis thematisieren den illegal aufgetürmten Haufen immer wieder, vermitteln das Bemühen um eine Lösung. Aber egal, wo die Schwarzen Peter angesiedelt sind, der Berg ist da und ruft nach Entsorgung.

Stadt und Kreis werden wohl in die Kasse greifen

Völlig außen vor scheinen die Verursacher zu sein. Gleich drei Firmen sind pleite und damit offensichtlich aus dem Rennen. Gleich drei Insolvenzverwalter haben sich offensichtlich sehr erfolglos bemüht. Jetzt wird gehofft, dass der aktuelle Insolvenzverwalter Philipp Hackländer den Berg abtragen lässt. Mit der Hoffnung ist das so eine Sache bei einem Kostenvolumen in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro, die für die Entsorgung anfallen würden. Das macht der doch nur, wenn es sich rechnet. Wie die Rechnung aussieht, dahinter steht ein dickes Fragezeichen.

Am Ende läuft es wohl darauf hinaus, dass Stadt, Kreis oder beide in die öffentliche Kasse greifen, um mit Steuergeldern das Übel zu beseitigen. Oder alles bleibt, wie es ist. Das darf nicht wahr sein. Alle Betreiber, die dort Abfall illegal aufgetürmt haben, müssen dafür zur Verantwortung gezogen werden. Streng und mit allen Mitteln. Und wenn nichts zu holen ist, müssen sie abgeholt und eingesperrt werden. Auch auf dem aktuellen Verwalter sollten mehr Verpflichtungen als Hoffnungen ruhen.

Den Beitrag zum Kommentar lesen Sie hier.

Kontakt: f.pfuetze@lvz.de

Von Frank Pfütze

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