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Delitzsch Vierhändig am Klavier: Anuk und Ellen stellen sich starker Konkurrenz
Region Delitzsch Vierhändig am Klavier: Anuk und Ellen stellen sich starker Konkurrenz
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13:58 19.05.2015
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. An diesem Wochenende starten die siebenjährige Anuk und neunjährige Ellen gemeinsam beim Regionalausscheid im Wettbewerb "Jugend musiziert" in Leipzig. "Und sie werden gut bestehen", ist sich Angelika Hädicke, Leiterin des Delitzscher Geschäftsbereichs der Kreismusikschule "Heinrich Schütz" Nordsachsen, sicher.

Allerdings erwartet die beiden Zschortau-erinnen im Probesaal des Mitteldeutschen Rundfunks eine starke Konkurrenz. "Der Wettbewerb in unserer Region mit Leipzig als Musik-Hochburg hat ein hohes Niveau. Dort fahren wirklich nur die Besten hin", weiß die Musikschulleiterin. Deshalb müsse man sich wohl überlegen, wen man zu dieser Konkurrenz schickt. Abhängig ist das auch von der Ausschreibung, die jährlich wechselt. "Bei den hohen Anforderungen müssen die Kinder wollen und mitziehen, sonst hat es keinen Zweck."

2015 ist der Wettbewerb für Zupfinstrumente (Solisten) und für Klavier vierhändig ausgeschrieben. Deshalb schickt die Delitzscher Musikschule neben Anuk und Ellen Weißenberg noch vier Gitarristen nach Leipzig - Marlene Pöhlandt (10 Jahre) aus Eilenburg, Jannik Meske (11) und Christina Lemp (14) beide aus Delitzsch sowie Karoline Kolditz (12) aus Taucha.

Während die Solisten in Leipzig ein Programm mit mindestens drei Werken aufführen müssen, treten Anuk und Ellen mit fünf verschiedenen Stücken, davon mindestens zwei Werke aus unterschiedlichen Epochen an. Maximal 25 Punkte können die Teilnehmer erringen. "Wer 23 oder mehr Punkte erreicht, qualifiziert sich für den Landeswettbewerb", erklärt Angelika Hädicke. Das gilt allerdings nur für Teilnehmer ab 10/11 Jahre. Für die Jüngeren endet der Wettbewerb auf Regionalebene. Alle können sich jedoch Preise erspielen. Einen ersten Preis erhält, wem die Jury mit 21 und mehr Punkten bewertet. Für 17 bis 20 gibt es einen zweiten und für 13 bis 16 Punkte einen dritten Preis.

Anuk und Ellen Weißenberg haben bei Jugend musiziert bereits gute Erfahrungen gesammelt und Preise abgeräumt. "Anuk holte 2014 Solo am Klavier einen ersten Preis, und Ellen war 2013 als Trio mit zwei Violinistinnen erfolgreich", berichtet ihre Mutter Pia Weißenberg, die selbst jahrelang die Musikschule in Delitzsch besuchte und es an der Gitarre bis ins Bundesfinale schaffte.

Das Talent haben die beiden Mädchen demnach wohl von ihrer Mutter geerbt. "Und sie haben den großen Vorteil, zu Hause gemeinsam üben zu können", sagt die Musikschulleiterin, welche die beiden Mädchen als musikalisch gut veranlagt beschreibt. Für ihre Altersgruppe würden sie schon sehr Beachtliches leisten. Zudem seien die Mädchen sehr vielseitig, spielten Theater und würden ein zweites Instrument erlernen. "Bei uns zu Hause wird Hausmusik gemacht, unserer Kinder sind mit Musik aufgewachsen", erzählt Mutter Pia Weißenberg, die ihre Töchter früh an das Musizieren herangeführt hat. "Beim Musik-Karussell an der Musikschule konnten sich Anuk und Ellen an drei Instrumente ausprobieren, wobei wir uns dann gemeinsam für das Klavier entschieden haben. Im Rahmen des Schulprojektes "Jedem Kind ein Instrument" haben sich Ellen das Akkordeon und Anuk die Geige als Zweitinstrument ausgesucht", so die Mutter weiter.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.01.2015
Thomas Steingen

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