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Delitzsch Vitamed verlässt Westschule
Region Delitzsch Vitamed verlässt Westschule
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01:00 10.03.2012
In diesen alten Einkaufsmarkt zieht der Verein Vitamed bis Mai um. Quelle: Christine Jacob
Delitzsch

Vitamed zieht aus und nur ein paar Meter weiter in den ehemaligen Kondi-Markt in unmittelbarer Nähe. Der Verein für Gesundheits- und Rehabilitationssport kann sich damit ab Mai erheblich vergrößern, begründet der geschäftsführende Vorsitzende Dietmar Keitzl den Schritt.

Es ist ein Schritt, der den Verein auch Mut und jede Menge Geld kostet. „Wir tätigen hier eine Investition von rund 300000 Euro“, so Keitzl. Geld, das ohne jede Förderung fließen muss. „Wir decken alles über unsere Rücklagen ab, hängen an keinem Tropf, sondern haben lange für diesen Umbau gespart und alles reiflich überlegt“, berichtet der Vereinschef.

Vor allem seien es die Platzgründe, die dazu geführt haben, aus der Westschule auszuziehen und sich woanders einzumieten. In Grimma aus der Taufe gehoben, bot Vitamed ab 2004 auch Kurse in der Loberstadt an, schlug vor fünf Jahren die Zelte in der ehemaligen Mittelschule West auf. Erst einmal in nur ein paar Räumen, ab 2009 in der oberen Etagen, die Vitamed inzwischen komplett für Sportkurse und Training nutzt.

Mit eigenen Räumen hatte der Verein in den vergangenen Jahren stetiges Wachstum hingelegt, beschäftigt sechs feste Mitarbeiter und 20 ehrenamtliche Übungsleiter. Die Mitgliederzahl hat Vitamed inzwischen zu einem der 30 größten Vereine in Sachsen gemacht: „Im Moment haben wir rund 1100 Mitglieder, im Sommer werden wir voraussichtlich eine Zahl von 1300 erreichen“, schätzt Keitzl beim Blick auf schon vorhandene Wartelisten.

„In der Schule aber sind wir erheblich eingeschränkt, können unsere Vorstellungen nicht genügend umsetzen“, erklärt der Fitness-Fachwirt weiter. Drei Trainingsräume von je 67 Quadratmetern hat der Verein momentan für seine mehr als 1000 Sportler zur Verfügung, bietet mehr als 30 Kurse wöchentlich an. „Ohne die Masse an Kursen wäre es unmöglich, alle Leute unterzubringen“, betont Keitzl. Gesundheits- und Rehabilitationssport hat sich der Verein schließlich auf die Fahnen geschrieben, stößt mit diesem Anspruch in den alten Räumen aber an Kapazitätsgrenzen: „Für das wichtige Freihanteltraining zum Beispiel fehlt momentan der Platz.“

Im neuen Domizil soll die Anzahl der Fitnessgeräte nach oben geschraubt wird. Rund 80000 Euro werden für neue Laufbänder, Ergometer und ein Zirkeltraining, bei dem von Gerät zu Gerät gewechselt wird, ausgegeben. Die Geräte werden auf rund 350 Quadratmetern Platz finden, statt bisher nur einem zwei Kursräume eingerichtet, in denen dann 80 Quadratmeter zum Trainieren bereit stehen.

Christine Jacob

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Max Brauer ist Pirat. Aus politischer Überzeugung. Max Brauer ist eines von mehr als 20000 Mitgliedern der Piratenpartei in Deutschland, eines von mehr als 500 in Sachsen.

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