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Delitzsch Vorfreude auf neue Sportstätte
Region Delitzsch Vorfreude auf neue Sportstätte
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22:27 03.05.2011
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Delitzsch

Noch ist das Gelände neben dem Oskar-Reime-Haus des Christian-Gottfried-Ehrenberg-Gymnasiums Baustelle. Am Dienstag verlegten Bauarbeiter Fußwegplatten, während ihre Kollegen auf dem Dach des Sozialtraktes der Zwei-Felder-Sporthalle für die Begrünung die letzten Handgriffe tätigten. Sportlehrer Dietmar Giebler hält dies mit der Kamera für die Schuldokumentation fest und ist deshalb täglich vor Ort. Er kann es kaum erwarten, in der schmucken Halle zu unterrichten. Im Prinzip wäre dies bereits möglich, denn innen ist die Sportstätte bis auf einige wenige Kleinigkeiten fertig.

Wann sie für den Schulsport freigegeben wird, das ist auch noch nicht ganz klar. Zunächst muss noch der Weg vom Schulgebäude so hergerichtet werden, dass die Schüler sicher in die und aus der Halle gelangen. Aber spätestens zur offiziellen Einweihung, die das Landratsamt Nordsachsen als Schulträger für Mitte Mai angekündigt hat, werden die Ehrenberger den Neubau in Besitz nehmen können. Laut Rayk Bergner, Sprecher der Kreisverwaltung, wird zur Einweihung auch der sächsische Kultusminister Roland Wöller (CDU) erwartet.

„Einige Vereine der Stadt haben die neue Sportstätte bereits dieser Tage in Augenschein genommen und getestet“, berichtet Mirko Berger, der sich mit seinem Kollegen Kai Tschochner im Wechsel als Hallenwart unter anderem um die Ordnung in der Halle kümmert. Beide sind gespannt auf ihre neue Herausforderung. „Zusammen mit den Lehrern müssen wir vor allem dafür sorgen, dass die Halle lange so schön bleibt“, so Bergner weiter.

Auch Dietmar Giebler schwärmt von der neuen Errungenschaft. „Hoffentlich können wir hier bald loslegen“, sagt er, als er auf die neuen Sportgeräte und das 22 mal 44 Meter große Feld zeigt. „Alles ist hoch modern und man hat entschieden mehr Platz als in den anderen Hallen. Hier können sich die Schüler  richtig austoben.“ Etwa 60 Gymnasiasten können in getrennten Bereichen für Mädchen und Jungen gleichzeitig in der Halle unterrichtet werden. Richtig begeistert ist Giebler aber noch aus einem anderen Grund: „32 Jahre bin ich an dieser Schule, jetzt erfüllt sich mein Wunsch und der meiner Kollegen endlich als Schule eine eigene Halle zu besitzen. Bisher waren wir immer nur woanders zu Gast.“

Auch der Zehntklässler Philipp Strauß findet es gut, dass er künftig nicht mehr bis in die Artur-Becker-Sporthalle zum Sportunterricht laufen muss. Von innen hat er die Halle zwar noch nicht gesehen, aber er hofft, dort optimale Bedingungen vorzufinden.

2,7 Millionen Euro fließen in das Objekt, das mit Geldern aus dem Konjunkturpaket II gefördert wird. Baubeginn war im März 2010.

Thomas Steingen

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