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Delitzsch Vorsicht Wespennest: Eine Sache für den Profi
Region Delitzsch Vorsicht Wespennest: Eine Sache für den Profi
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00:34 02.07.2015
Mit einem Profi-Spray tötet der Schädlingsbekämpfer die Wespen - wenn es nicht anders geht. Quelle: Ditmar Wohlgemuth
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Delitzsch

"Das passiert immer mal, dass die Nester nicht nur stören, sondern auch gefährlich sind", so der Fachmann. Auch wenn die Devise oft lautet, selbst ist der Mann oder die Frau, rät er dringend davon ab, selbst Hand anzulegen. "Es kommt doch auch keiner auf die Idee, an der Elektronik seines Pkw selbst zu werkeln. Da ruft man doch auch nach dem Experten", sagt Berger. Nicht anders sehe er das mit den Wespennestern. Ganz entzückt ist er, wenn er im Internet die sogenannten Expertentipps liest. "Da wird geraten, mit Feuer den Nestern zu Leibe zu rücken. Macht sich gut, wenn das Nest in einem Holzschuppen angelegt ist", erklärt er mit einer gehörigen Portion Sarkasmus.

Mit den Wespen sei nicht zu spaßen. Und um sie zu beseitigen, braucht es den Schädlingsbekämpfer. Half früher schon mal die Feuerwehr, so ist das heute kaum noch möglich. Auch Imker kümmern sich in aller Regel nicht um Wespen. Die hätten genug mit ihren Bienenvölkern zu tun, weiß Berger, der die Imker auch beim Einfangen der Bienenvölker unterstützt.

Lässt man den Profi zu den Wespen, ist die Sache meist in kürzester Zeit erledigt. Natürlich ist das immer abhängig vom Standort des Nestes. Er weiß auch, ob ein Umsiedeln sinnvoll ist. Meist nicht.

Mit einem speziellen Wespenspray wird das Nest eingesprüht. Das Mittel wirkt über die Nerven, tötet die Tiere. Berger hat dafür die Sprayflasche auf einer Teleskopstange befestigt. Zudem hat er Schutzanzug und Maske angelegt. "Sicher ist sicher", sagt er. Auch in diesem Jahr bekam er bereits Wespenstiche ab. Für ihn kein Problem, allergisch reagiert er darauf nicht. In seiner Praxis hat er schon die verrücktesten Geschichten gehört, wie Leute Wespennester selbst entsorgen wollten. "Ist das dumm oder leichtsinnig", fragt er sich dann. Sein Einsatz kostet übrigens zwischen 60 und 150 Euro.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.06.2015
Ditmar Wohlgemuth

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