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Delitzsch Wasserversorger schuldenfrei: Preise seit 1996 stabil
Region Delitzsch Wasserversorger schuldenfrei: Preise seit 1996 stabil
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22:25 14.07.2015
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Kreisgebiet

Diese leitete in Abwesenheit des Verbandsvorsitzenden Manfred Wilde sein Stellvertreter Wolfgang Freigang. Für den scheidenden Rackwitzer Bürgermeister war es die letzte Amtshandlung im Verband.

"Wir haben das vergangene Jahr mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen, was sich natürlich auch positiv auf unsere Eigenkapitalausstattung auswirkt. Somit sind wir in der Lage, die im Wirtschaftsplan beschlossenen Investitionen wie vorgesehen zu tätigen. Für die Kunden ist sicherlich die erfreulichste Botschaft, dass der Wasserpreis auch 2015 stabil bleibt", erläutert Geschäftsführerin Ina Witek. So zahlt die überwiegende Mehrheit der Kunden im Verband seit 1996 für einen Kubikmeter Trinkwasser 1,90 Euro. Der monatliche Grundpreis beträgt 7,38 Euro. Seine Höhe wurde 1999 das letzte Mal angepasst.

Der Wirtschaftsprüfer erteilte dem Verband für den Jahresabschluss 2014 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. "Es erfolgte keine Kreditaufnahme. Somit ist der Zweckverband schuldenfrei", heißt es im Prüfbericht. Zudem attestierten die Prüfer dem Wasserversorger, dass er wie schon in den vorangegangenen Jahren auch 2014 jederzeit in der Lage war, seine finanziellen Verpflichtungen vollständig und termingerecht zu erfüllen. Deshalb konnte die Verbandsversammlung guten Gewissens den Vorsitzenden, seine Stellvertreter und die Geschäftsführung für das Wirtschaftsjahr 2014 entlasten. Zudem beschloss das Gremium, aufgrund der guten wirtschaftlichen Situation insgesamt 150 000 Euro als Ausschüttung aus der Eigenkapitalverzinsung an die acht Mitgliedskommunen auszuzahlen.

2014 tätigte der Verband Investitionen in Höhe von rund 1,35 Millionen Euro. Geplant waren ursprünglich rund 1,64 Millionen Euro. Dass die Größenordnung letztlich etwas geringer ausfiel, begründet der Technische Leiter Herbert Claßnitz zum einen mit guten Ausschreibungsergebnissen und zum anderen mit der Verschiebung einiger Vorhaben, "die wir im Vorjahr einfach nicht mehr geschafft haben". Das sei auch dem geschuldet, dass Vorbereitungszeiten zunehmend länger würden, weil Genehmigungen oftmals auf sich warten ließen, so der Technische Leiter.

Allein in die Rohrnetzsanierung investierte die Derawa im vergangenen Jahr rund 771 000 Euro. Davon flossen 519 000 Euro in Leitungserneuerungen in Delitzsch sowie den Ortsteilen Schenkenberg, Storkwitz, Beerendorf und Döbernitz. Darüber hinaus ließ die Derawa Trinkwasserleitungen in Kletzen, Löbnitz, Lemsel, Wolteritz, Radefeld, Glesien, Wiedemar und Kölsa erneuern. Mit 167 000 Euro schlug eine neue Hydrophoranlage im Wasserwerk als zweitgrößte Investition zu Buche, gefolgt von der Netzerweiterung für den Ringschluss Storkwitz-Schenkenberg (136 000 Euro) und den Neubau von Hausanschlüssen (112 000 Euro).

Die nächste turnusmäßige Verbandsversammlung ist im November geplant. In dieser sollen der Verbandsvorsitzende und ein Stellvertreter neu gewählt werden. Das sei wegen der erfolgten Neuwahl von Bürgermeistern im Juni erforderlich, weil ihr Mandat im Verband an deren Amtszeit gebunden ist. "Ines Möller kann dagegen weiter stellvertretende Verbandschefin bleiben, weil ihre Amtszeit als Bürgermeisterin von Wiedemar noch läuft", erklärt die Derawa-Geschäftsführerin.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.07.2015
Thomas Steingen

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