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Delitzsch Whiskyfan Jens Fahr serviert seinen ersten Grappa
Region Delitzsch Whiskyfan Jens Fahr serviert seinen ersten Grappa
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18:02 15.08.2010
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Delitzsch

2 zusammenfassen. Denn obwohl Petrus immer wieder mal mehr oder weniger kräftige Schauer zu Musikern und den etwa 250 Zuhörern runterschickte, die Stimmung ließen sie sich nicht vermiesen.

Veranstalter Frank Oberhof begrüßte die Gäste mit den Worten. „Zum gestrigen Auftakt in Leipzig hatten wir Sonnenschein. Heute regnet es. Seid also nett zueinander und rückt zusammen.“ Die Delitzscher ließen sich nicht lange bitten. Unter großen Schirmen schmunzelten die Gäste über den „leidenschaftlichen Nichttänzer“ Maik Göpel, der zusammen mit seiner Frau Silvia zum Auftakt auftrat und zugab, dass ihm die Gitarre „schon vor so mancher Damenwahl bewahrt“ habe. Mit Sebastian Bandt gab es am Freitag einen Überraschungsgast. Bevor er in den nächsten Tagen an den Bodensee in ein Kinderdorf zieht, erzählte er in seinem ersten Song ausgerechnet. „Nein, ich gehe nicht.“

Er übergab das Mikro an Manfred Maurenbrecher, der sich daran erinnerte, dass es in Delitzsch zur Liedertour fast immer geregnet hat, einmal sogar literweise Glühwein ausgeschenkt werden musste. „Doch ich freue mich, wieder hier zu sein“, so der ganz Große in der Liedermacherszene. Sein Konzept: „Da singe ich jetzt mal gleich vom Hochsommer.“ Nicht nur Paul Schultze war sofort in den Bann gezogen und fand: „Er setzt sich an das Keyboard und ist Gott.“ Maurenbrecher stimmte in Delitzsch beispielsweise seine Lobeshymne an den guten alten Sonntag an. „Ich will den guten alten Sonntag mit dem Braten auf dem Herd, mit der Blasmusik im Radio und dem Bus, der nicht fährt.“ Doch dabei wurde er nicht nur von Silvia Göpel auf dem Akkordeon begleitet, auch der Regen trommelte dazu Stakkato. Und so ließ er sicher nicht ganz zufällig in seinem letzten Lied auch noch den alten Mann sein Fahrrad durch den Regen schieben.

Jörg KO Kokott stellte Jens Fahr, den Delitzscher Partner der Liedertour, dann vor eine besondere Herausforderung. Denn Kokott, bekennender Grappa-Fan sang vor der Whisky-Kneipe „Nenn mir sieben Grappa-Sorten auf dem Weg ins Glück.“ Fahr kniff bei der Antwort, zog sich aber mit Hilfe einer Besucherin aus dem Schlamassel und servierte dank flugs herbeigeholter Privatbestände seinen ersten Grappa.

Dirk Zöllner, der zunächst nur mit Francis D.D. String auftrat, ließ sich vom Publikum nicht nur bei dem „Heiligenschein aus Phosphor“ unterstützen, er holte sich mit Jana Hiltscher sogar eine Delitzscherin auf die Bühne. „Ich bin absoluter Zöllner-Fan“, sagte sie nach ihrem Tanzauftritt begeistert. Doch auch nach ihrem Abgang wurde es nicht leer. Denn kurz vor Mitternacht standen alle Musiker des Abends gemeinsam auf die Bühne und sangen unter anderem zusammen: „Wasser schlägt uns ins Gesicht, doch der Regen stört uns nicht.“ Dem hatten die Delitzscher nichts hinzuzufügen.

Ilka Fischer

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