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Delitzsch Wiedemar investiert in neue Geräte an acht Standorten
Region Delitzsch Wiedemar investiert in neue Geräte an acht Standorten
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01:28 02.06.2018
Spielplatzneubau in Zschernitz. Noch sind die Geräte gesperrt. Die Fundamente müssen noch aushärten. Quelle: Ditmar Wohlgemuth
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Wiedemar

Die Erneuerung der Spielplätze in der Gemeinde Wiedemar schreitet voran. „In Lissa und in Zschernitz, als auch am alten Hortstandort in Kyhna konnten die neuen Spiel- und Klettergeräte bereits vom TÜV abgenommen werden“, teilte auf Anfrage Wiedemars Bürgermeisterin Ines Möller (parteilos) mit. Dass sie derzeit dennoch nicht benutzt werden können und auch weiterhin abgesperrt bleiben, begründete Hauptamtsleiterin Janine Ulrich damit, dass insbesondere die Betonfundamente der großen Klettergeräte und Schaukeln erst aushärten müssten.

Aus Sicherheitsgründen gesperrt

„Das dauert in der Regel bis zu vier Wochen“, sagte sie und bat deshalb unbedingt darum, diese Konstruktionen nicht zu nutzen. Passiere es dennoch, bestehe die Gefahr, dass die Konstruktion aus der Waage gerät, instabil werde und gesperrt werden müsste. Dass zwischenzeitlich Spielgeräte komplett gesperrt oder auch abgebaut werden mussten, ging, so Janine Ulrich, auf eine vorsorgliche Entscheidung der Gemeindeverwaltung zurück. „Es geschah ausschließlich aus Sicherheitsgründen“, hieß es.

Geräte aus Aluminium

Die an diesen drei Standorten errichten Spielgeräte wurden aus dem Haushalt der Gemeinde finanziert. Sie bestehen in der Regel durchgängig aus pulverbeschichtetem Aluminium. „Wir gehen davon aus, dass wir damit die Haltbarkeit erhöhen und den Wartungsaufwand senken“, so die Bürgermeisterin.

Mit Fördermitteln finanziert werden soll die Erneuerung der Spielplätze in Zaasch, Serbitz und Kyhna voraussichtlich noch in diesem Jahr. Zudem liege ein Bewilligungsbescheid für Mittel aus dem Leader-Programm schon vor. Er ermöglicht den ergänzenden Neubau der Spielplätze in Wiedemar und Pohritzsch. Hier hatten sich die Eltern mehrheitlich für Holzspielgeräte entschieden. „Eine Bürgerbeteiligung war hierfür zwingend vorgegeben“, erklärte Ines Möller.

zwölf Spielplätze für 17 Ortsteile

Insgesamt besitzt die Gemeinde zwölf öffentliche Spielplätze, hinzu kommen weitere acht, die zu Kindertagesstätten gehören. „Wir mussten Prioritäten setzen“, bat Ines Möller um Verständnis. Berücksichtigung fanden dabei Kriterien wie zum Beispiel der aktuelle Zustand des Spielplatzes, die Höhe der zu erwartenden Investition, aber auch der Bedarf, also die Zahl vorhandener Kinder im Ortsteil. Die Gemeindeverwaltung geht davon aus, für die 17 Ortsteile zunächst richtig entschieden zu haben. Im Fall des Spielplatzes am alten Hortgebäude in Kyhna konnte die Gemeinde auch auf eine 2500-Euro-Spende des Unternehmens Porta Möbel in Wiedemar zurückgreifen.

Von Ditmar Wohlgemuth

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