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Delitzsch Wiedemars Bürgermeisterin: „Der Anbau wird fertig sein, wenn wir ihn brauchen“
Region Delitzsch Wiedemars Bürgermeisterin: „Der Anbau wird fertig sein, wenn wir ihn brauchen“
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16:08 02.01.2017
Richtfest für den Grundschulanbau in Kyhna. Es war einer der Höhepunkte von 2016. Quelle: Wolfgang Sens
Wiedemar

Für die Gemeinde Wiedemar war das zurückliegende Jahr vor allem davon geprägt, die dringend benötigten Fördermittel für den Erweiterungsbau für die Grundschule Kyhna zu erhalten, um noch rechtzeitig mit dem Anbau starten zu können. „Das hat am Ende auch ganz gut geklappt, heute sind wir absolut im Zeitplan. Der Anbau wird fertig sein, wenn wir ihn brauchen“, resümiert Wiedemars Bürgermeisterin Ines Möller (parteilos). Das werde mit Beginn des neuen Schuljahres sein.

Väter des Erfolgs

Den Erfolg will sie jedoch nicht allein für die Gemeinde verbuchen. Unterstützung für das Vorhaben gab es von der Bildungsagentur, aber auch vom Landkreis Nordsachsen und dem sächsischen Kultusministerium. Für Wiedemar hat das Vorhaben eine hohe Priorität. Die Problematik rückte vollkommen in den Fokus, als sich der Gemeinderat für nur einen Grundschulstandort, und zwar den in Kyhna, entschied, dort aber die vorhandenen Räume nicht ausreichten. Diese Situation wurde zudem verschärft, als der Klinkerbau der Schule im Vorjahr 2015 zum Hort umgebaut wurde. Denn auch dort war die Kapazität an die Grenze gestoßen.

Eltern orientieren sich nach Kyhna

Bürgermeisterin Ines Möller ist mit den Anmeldungen für die nächste erste Klasse zufrieden, wenn auch nicht glücklich, was die Anzahl betrifft. „Die betreffenden Familien habe sich nach Kyhna orientiert und sich nicht woanders angemeldet“, erklärte die Bürgermeisterin. Mit Besorgnis betrachtet Ines Möller die Entwicklungen bei der hiesigen Gemeindefeuerwehr. Die Einsatzzahlen nehmen stetig zu. Auch Unstimmigkeiten mit der Leipziger Rettungsleitstelle führten dazu. „Die Ausrückeordnung bedarf einer dringenden Überarbeitung“, sagt sie. Es werden immer noch zu viele Wehren alarmiert, wo es praktisch nicht nötig wäre.

Flüchtlingseinrichtung unauffällig

Als eher unauffällige Einrichtung stelle sich das Flüchtlingsheim im ehemaligen Grünen Hotel in Wiedemar dar. Es wurde im vergangenen August erstmals bezogen, derzeit sind etwa 40 junge alleinreisende Männer unterschiedlicher Nationen dort untergebracht. Die Belegung des Hauses ist sehr unterschiedlich. Gravierende Probleme mit der Dorfbevölkerung hatte es bislang nicht gegeben, was offenbar auch dem offenen Umgang mit dem Flüchtlingsheim geschuldet ist.

Neue Kita für Wiedemar

Schwerpunkte für 2017 sind unter anderem die vorbereitenden Arbeiten für den Bau einer neuen Kita in Wiedemar. „Die Planungen müssen wir jetzt anschieben, auch die Suche nach einem Grundstück werden wir forcieren“, so Ines Möller.

Von Ditmar Wohlgemuth

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