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Delitzsch Wiedemars lange Wunschliste
Region Delitzsch Wiedemars lange Wunschliste
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06:00 25.04.2016
Auch der Spielplatz in Serbitz steht auf der Liste der Investitions- und Sanierungsvorhaben. Quelle: Ditmar Wohlgemuth
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Wiedemar

Die Wunschliste der Investitionsmaßnahmen in der Gemeinde Wiedemar ist lang und dabei ist sie noch nicht mal vollständig. „Gern würden wir alles umsetzen, was wir hier zusammengetragen haben“, erklärte Bürgermeisterin Ines Möller (parteilos). Doch sie geht davon aus, dass die dafür benötigten Gelder bereits jetzt schon über den avisierten Fördermitteln liegen. „Manche Dinge stehen bereits seit 20 Jahren auf der Liste“, ergänzte die Bürgermeisterin. Möglicherweise werden sie auch diesmal nicht auf die Favoritenplätze rutschen. Wiedemar rechnet mit etwa 500 000 Euro Fördermitteln. Dass die ansonsten abundante (reiche) Gemeinde auch Bundesmittel bekommen kann, liegt an einem einfachen Fakt: 2013, beim Zusammenschluss als Einheitsgemeinde, fiel Wiedemar nicht in die Kategorie reich. „Wer drei Jahre hintereinander abundat war, bekommt keine Bundesmittel“, erläuterte Ines Möller. „In der Zukunft werden wir jedoch nicht damit rechnen können.“

Wiedemar will, wie alle Kommunen auch, die Chance nutzen, die Gelder so optimal wie möglich zu nutzen und dabei auch versuchen, Fördermöglichkeiten miteinander zu verknüpfen, damit der Eigenanteil möglichst gering ist. Wiedemar hofft auf 104 000 Euro Bundesmittel, auf 316 000 Landesmittel und 61 000 Euro Investitionspauschale.

Der Maßnahmeplan, auf dem die Bereiche Abbrüche, Dorfentwicklung, Gewässer, kommunale Gebäude und Anlagen sowie Spielplätze und Straßen aufgeführt sind, wurde kürzlich vom Gemeinderat beschlossen. Welche Vorhaben tatsächlich dann umgesetzt werden, muss noch entschieden werden. Ob dann neben der Sanierung von Spielplätzen und Ortsverbindungsstraßen auch der Neubau der Kindertagesstätte Wiedemar in die engere Wahl kommt, bleibt abzuwarten. Allerdings hatten einige Abgeordnete kritisiert, dass ihre Wohnorte im Maßnahmeplan nicht bedacht wurden. Ines Möller verwies darauf, dass dies eine Liste ist, die von der Verwaltung erarbeitet und nach Prioritäten zusammengestellt wurde. Dabei seien Vorhaben berücksichtigt worden, die auf der Tagesordnung ganz oben standen und jetzt die Chance haben, realisiert zu werden. So soll unter anderem das Spielplatz-Sanierungsprogramm in der Gemeinde fortgeführt werden.

Von Ditmar Wohlgemuth

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