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Wohin mit dem Feuerwehr-Gerätehaus in Hohenroda?

Standortfrage Wohin mit dem Feuerwehr-Gerätehaus in Hohenroda?

Ein Gerätehaus so groß wie eine Garage, kaum Platz, sich in die Schutzkleidung zu werfen, die schmutzigen Hände kann man sich nach dem Einsatz im Teich waschen. Das ist bislang Einsatz-Alltag für die Feuerwehrleute in Hohenroda. Und das soll sich ändern.

Das rote Rechteck markiert den Standort, auf dem die Gemeinde Erschließungskosten spart. Das von den Kameraden bevorzugte Areal (blau) ist größer.

Quelle: web/Christine Jacob

Hohenroda. Als letzte große Brandschutz-Investition der Gemeinde Schönwölkau steht 2017/2018 der Neubau eines Gerätehauses an, mit dem Abriss des alten auf Kirchenland soll das Areal um das Gotteshaus aufgewertet werden. Jedoch: die Kameraden bevorzugen einen anderen Standort als die Verwaltung.

Für Bürgermeister Volker Tiefensee (CDU) ist die Sache mit einer Hohenrodaer Ortschaftsratssitzung vergangenen Dezember aber eigentlich schon klar: Die Gärten in der Mocherwitzer Straße, in direkter Nachbarschaft des Jugendclubs sollen der neue Standort werden. So habe es der Ortschaftsrat beschlossen. Knapp 600 Quadratmeter Fläche stünden auf dem schmalen Grundstück zur Verfügung, ein zirka 150 Quadratmeter großes Gerätehaus mit Platz für das Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser – rund 6,30 Meter lang – und Sanitätanlagen passe dort ohne Probleme hin. Bei 200.000 Euro Gesamtkosten sei das Wesentliche getan. Die Kameraden der nach Zusammenschluss mit Mocherwitz 36 Mitglieder starken Wehr sind dagegen. Sie haben eine Kommission für den Bau des neuen Gerätehauses gegründet, zahlreiche Vorschriften studiert und nun Bedenken. Denn der vom Bürgermeister favorisierte Platz befindet sich auch in Nähe der Bushaltestelle. Wenn die Alarmausfahrt auch zur anderen Seite hin erfolge, sei dies ungünstig zur Kreuzung hin auszufahren. Zudem müssten zwölf Parkplätze untergebracht werden, das sei auf dem Areal schwer machbar. Ausreichenden Platz für ein Gerätehaus auf dem Stand der Technik, mit getrennten Umkleiden zum Beispiel auch für die derzeit vier Kameradinnen und der Möglichkeit, später auch noch ein größeres Fahrzeug unterzubringen, bietet nach Ansicht der Kameraden das Areal am Dorfanger, gegenüber der Kirche. Und das favorisieren sie.

"Wir sind auf Sicherheit bedacht, wollen perspektivisch denken und auch einen Schulungsraum integrieren", schildert Ortswehrleiter Marcel Wendt. Noch würden sie für Schulungen den Gemeinderaum an der Bockwindmühle nutzen – allerdings oft im Konflikt mit privaten Feiern, weshalb die Wehr oft freiwillig verzichte. Einen Versammlungsraum allerdings sieht der Plan für das Garten-Grundstück nicht vor. Dafür, räumt Tiefensee ein, sei kein Platz. Dagegen führt er ins Feld, das beim beabsichtigten Standort bis zu 20.000 Euro Erschließungskosten gegenüber dem Wahlstandort der Kameraden gespart werden könnten. Für Diskussionen wollen beide Seiten zur Verfügung stehen.

Christine Jacob

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