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Delitzsch Wohnpark Biesen: Spatenstich für zweiten und dritten Abschnitt
Region Delitzsch Wohnpark Biesen: Spatenstich für zweiten und dritten Abschnitt
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00:35 19.05.2018
Bürgermeister Steffen Schwalbe, Sven Rühl von der Baufirma Umwelt 2000 Leipzig, AZV-Geschäftsführerin Julia Alexeeva-Steiniger und Planer Jörg Hanke (von links) wirbeln beim ersten Spatenstich Erde auf. Quelle: Wolfgang Sens
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Biesen

Hier wird Platz für weitere 150 Einwohner gemacht: Mit dem symbolischen ersten Spatenstich starteten am Mittwoch die beiden letzten Bauabschnitte bei der Erschließung des Biesener Wohnparks. Zirka 400 Meter Straße am Biesener Ring sind schon in den vergangenen Monaten gebaut worden. Nun kommen noch einmal zwei insgesamt 400 Meter lange Straßenstücke plus drei kürzere Straßen mit Wendehammer hinzu. Die Anbindung von Fußwegen und dem Spielplatz sind ebenfalls inbegriffen.

Erster Abschnitt Ende des Monats fertig

Ende des Monats ist erst einmal die Abnahme für den ersten Abschnitt vorgesehen, an dem die letzten Arbeiten derzeit laufen. Die Projekt-Bereiche, die nun mit dem Spatenstich starteten, sollen bis Februar fertig werden.

Der östliche Wohnpark-Bereich, der in den 90er-Jahren erschlossen wurde, ist inzwischen voll bebaut. Anfang 2003 wurde noch so darüber berichtet: „Der Wohnpark Biesen bleibt weiterhin das Sorgenkind der Gemeinde Zschortau. Erst sieben der 36 Grundstücke sind verkauft und bebaut, zusätzliche Vermarktungsinitiativen brachten im vorigen Jahr kaum Erfolg.“

Jede Menge Nachfrage

Die Situation hat sich gründlich geändert. Die künftigen Anwohner würden vielfach lieber sofort als später loslegen. „Es gibt jede Menge Anfragen. Manchmal stehen die Interessenten auch gleich in der Tür“, so Tim Döhler von der Bauverwaltung der Gemeinde Rackwitz. Die Grundstücke am ersten neuen Abschnitt sind vergeben. „Und für alle weiteren bestehen Reservierungen“, erklärte Bürgermeister Steffen Schwalbe (parteilos). Insgesamt werden 59 Bauplätze für Einfamilienhäuser erschlossen.

Nicht nur der Straßenbau läuft, auch alle anderen Medien wie Regen- und Schmutzwasser-Ableitungen, Gas-, Trinkwasser- und Stromversorgung werden verlegt. Die Gemeinde arbeitet bei diesem Projekt mit dem Abwasserzweckverband Oberer Lober zusammen, berichteten Jörg Hanke vom gleichnamigen Planungsbüro aus Machern und Julia Alexeeva-Steiniger, Geschäftsführerin beim Zweckverband. Es wurde sogar darauf geachtet, dass ein Leerrohrsystem in den Boden kommt, sodass es Telekommunikationsunternehmen im Wohnpark künftig einfach haben, die digitalen Übertragungsnetze zu erweitern. Vorerst wird das Gebiet mit bis zu 50 Mbit im Download-Bereich versorgt.

Von Heike Liesaus

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