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Delitzsch Wolfgang Nadler erzählt in Schenkenberg von seinem Friedenslauf
Region Delitzsch Wolfgang Nadler erzählt in Schenkenberg von seinem Friedenslauf
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12:46 26.10.2017
Dichter Andrang im Lesestübchen, das sonst durchschnittlich 25 Zuhörer fasst. Quelle: Manuel Niemann
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Schenkenberg

Über 40 Personen drängten sich in das Vereinshaus „Zur Schule“. Wolfgang Nadler aus Schenkenberg, der dort den Vortrag übernahm, hatte zuvor noch 1000 Fotografien sortiert, um die Passenden zu dem zu finden, worüber er sprechen wollte.

Wolfgang Nadler Quelle: Wolfgang Sens

Schon zum zweiten Mal ist der 66-Jahrige die Strecke zwischen Wittenberg und Rom abgelaufen. 2010 von der Luther- in die Heilige Stadt, im Mai 2017 dann von dort zurück. Für jeden der jeweils 1896 Kilometer wurden Spenden gesammelt. 10 000 Euro kamen beim ersten Lauf zusammen. Diese sollten nach Kenia gehen. Im Teilnehmerfeld befanden sich zwei kenianische Lauftalente, die über die bürgerkriegsähnlichen Situation berichtet hatten. Das Geld sollte die Bildung vor Ort fördern.

Am Morgen war die Wäsche gefroren

Auf die Idee zu dem Spendlauf waren Nadlers Mitstreiter in Bitterfeld gekommen. Beim gemeinsamen Laufen mit polnischen Athleten. Die waren zu „ihrem“ Papst gelaufen und forderten die Deutschen auf, nach der Wahl von Kardinal Joseph Ratzinger zum Papst es ihnen gleich zu tun. 2017 lieferte das Lutherjahr den Anlass, für Frieden, Demokratie und Toleranz noch einmal von Rom aus zu starten. Rund 60 Teilnehmer waren dabei, darunter auch der ehemalige deutsche Schwergewichtsboxer Timo Hoffmann und die Olympiasiegerin im Rudern Julia Lier. Nadler berichtete auch Skurriles, wenn man über die Alpen durch quasi drei Jahreszeiten läuft: „Abends hingen wir die Wäsche raus und früh war sie gefroren.“ 45 000 Euro haben die Sportfreunde eingenommen, sie kommen Opfern in Erdbebengebieten zugute.

Von Manuel Niemann

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