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Delitzsch Zebrafohlen erhält den Namen Nala
Region Delitzsch Zebrafohlen erhält den Namen Nala
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18:32 03.08.2010
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. Silvana Böhme aus Döbernitz hatte den Namensvorschlag zu dem von der Stadtverwaltung ausgerufenen Wettbewerb eingereicht. Und die Jury entschied sich dafür. Gestern Nachmittag waren alle, die sich an der Namensfindung beteiligt hatten, in den Zoo eingeladen, um der Taufe beizuwohnen und sich anschließend in einer gemütlichen Kaffeerunde von Tierfreund zu Tierfreund auszutauschen. Zuvor hatte Schulverwaltung- und Kulturamtsleiterin Eva Siegel-Rudolph berichtet, dass 50 Vorschläge von 25 Einzelpersonen und Familien eingegangen waren. Darunter waren auch einige, die bis zu neun Namen vorschlugen.

Das kleine Zebra war am 10. Mai geboren worden. Die Mutter Nora hatte einst selbst in Delitzsch das Licht der (Tier)Welt erblickt, der Vater stammt aus Rostock. Am 28. Mai wurden alle Tier- und Zoofreunde aufgerufen, Ideen für den Fohlennamen einzureichen. „Dabei kamen Einsendungen nicht nur aus Delitzsch und Umgebung, sondern auch aus Sachsen-Anhalt", erklärte die Amtsleiterin. Das sei letztlich ein Zeichen, welche Ausstrahlung der Tiergarten über die Landesgrenzen hinaus hat. Sie erinnerte auch daran, dass weiter die Möglichkeit besteht, eine Tierpatenschaft zu übernehmen.

Nachdem Siegel-Rudolph der Gewinnerin gratuliert und eine Jahreskarte für Zoobesuche überreicht hatte, präsentierte Tiergartenchefin Kathrin Ernst einen großen Korb, mit dem die besondere Taufe vollzogen werden sollte. Dieser war gefüllt mit Äpfeln, Möhren und Backware – alles was Zebras gern mögen. Unmittelbar am Gehege hatten sich derweil viele Zoobesucher eingefunden, die zusahen, wie Gewinnerin Böhme auf recht unkonventionelle Weise die Taufe vollzog. Denn sie musste die Leckereien möglichst weit ins Gehege und in die Nähe des Fohlens werfen. Dieses interessierte sich allerdings mehr dafür, dass es immer in der Nähe seiner Mutter blieb.

Ein zweiter Name, den Silvana Böhme vorgeschlagen hatte, war ebenfalls afrikanisch und lautete Jedidah Ifeoma, was soviel wie aufgehende Sonne heißt. „An der Namenssuche habe ich mich allein beteiligt", sagte sie und fügte mit Blick auf ihre Familie, die mindestens zweimal im Monat den Tiergarten besucht, hinzu: „Jetzt kommen wir bestimmt noch öfter."

Lutz Schmidt

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