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Delitzsch Ziel: Bahnweg wird Ende November fertig
Region Delitzsch Ziel: Bahnweg wird Ende November fertig
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14:57 25.10.2009
Döbernitz/Selben

Seit Sommer 2008 ist der Abwasserzweckverband Delitzsch (AZVD) in Döbernitz zugange, um den Ortsteil ans zentrale Klärwerk anzuschließen.

Andreas Brauer, Leiter des technischen Büros des AZVD, den Ortsvorsteher Lutz Wachsmuth (CDU) zu diesem Tagesordnungspunkt eingeladen hatte, überbrachte den Döbernitzern ein gute und eine etwas betrüblichere Nachricht. Die positive Kunde lautet: Der AZVD wird die Bauarbeiten im Bahnweg bis zur Wiesenbreite Ende November abschließen. Die schlechte Nachricht betrifft vor allem die Bewohner der Willi-Keller-Siedlung, denn dieser Bauabschnitt wird sich bis ins nächste Jahr hinziehen. Wie lange, das sei auch abhängig vom Witterungsverlauf. Als Ziel habe der AZVD Ende Februar im Blick, so Brauer.

Insgesamt sind die Bauarbeiten in Döbernitz-West, die ursprünglich in diesem Jahr abgeschlossen werden sollten, damit etwas in Verzug geraten. Als Gründe nannte Brauer einerseits die Grundwasser- und Bodenverhältnisse, die sich komplizierter herausstellten, als vorher ermittelt. Mehraufwand und damit auch Zeit kostete der grundhafte Ausbau der Ernst-Thälmann-Straße und der Feldsiedlung. Auch dieses war ursprünglich so nicht vorgesehen. Um den Döbernitzern nicht zumuten zu müssen, in zwei Jahren diese Straßen nochmals aufzureißen, beschlossen der AZVD, die Stadt Delitzsch und die Delitzsch-Rackwitzer Wasserversorgung (Derawa) alle Medien und den Ausbau der Straßen in einem Kooperationsprojekt mit der Ortsentwässerung zu erledigen. Die Stadt Delitzsch habe sich zudem kurzzeitig entschlossen, ebenfalls den Abzweig Straße Zum Park grundhaft auszubauen. Auch dabei teilen sich die drei Partner in die Finanzierung.

In der Willi-Keller-Siedlung wollte der AZVD ursprünglich schon im Sommer loslegen. „Dort verläuft aber eine alte Trinkwassertransportleitung, die schon öfters leckte. Die Derawa hatte deshalb Befürchtungen, dass sie durch unsere Bauarbeiten zusätzlich gefährdet sein könnte. Daraufhin wurde vereinbart, dass die Derawa dort eine neue Transportleitung mit verlegt“, erklärte Brauer.

Auch in der Keller-Siedlung hat die Bautätigkeit dem Straßenkörper arg zugesetzt. Deshalb laufen jetzt Verhandlungen mit der Stadt, um diese Straße einschließlich des Fußweges komplett zu erneuern. Die Stadt wolle prüfen, ob sie dafür Fördermittel erhalte und ob ihr Kostenanteil im Etat abgesichert werden kann. „Gibt die Stadt grünes Licht, wird die Straße nächstes Jahr gebaut, wenn nicht, können wir sie nur flicken“, so Brauer. Die Anwohner würden aber vorher noch einmal gesondert informiert, was konkret bei ihnen in der Willi-Keller-Siedlung geschehen soll.

Thomas Steingen

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