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Delitzsch Zivilist Rockmann trifft und lässt Militärs erstaunen
Region Delitzsch Zivilist Rockmann trifft und lässt Militärs erstaunen
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14:01 19.05.2015
Den Bogen nicht überspannt, zielt OBM Manfred Wilde (links). Delitzschs Polizeirevierleiter Klaus Kabelitz (Mitte) kommt später mit der Pistole deutlich besser zurecht. Quelle: Ditmar Wohlgemuth

Das, was in den alten Bundesländern bereits jahrzehntelang eine Tradition ist, soll nun auch fester Bestandteil im Miteinander zwischen den Vertretern der Behörden der Stadt Delitzsch und der USH werden. Neben dem Erfahrungsaustausch und dem gemeinsamen Miteinander ist die Veranstaltung darauf ausgelegt, die vertrauensvolle Zusammenarbeit und partnerschaftliche Kooperation zu pflegen und zu festigen.

Der Einladung des USH-Kommandeurs folgten neben dem Delitzscher Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos) zahlreiche Vertreter der örtlichen Behörden und Verbände. Insgesamt 38 Teilnehmer stellten sich in der Feldwebel-Boldt-Kaserne dem gemeinsamen Wettbewerb. Nach einer kurzen Begrüßung wurden die Protagonisten zur in Deutschland neuesten Sammelstandortschießanlage gefahren, wo nach einer kurzen Einweisung in den weiteren Ablauf durch den Projektoffizier, Hauptmann Alexander Baier, unverzüglich mit dem Wettkampf in drei Disziplinen begonnen wurde. Um sich nicht nur mit den Standardwaffen der Soldaten, dem Sturmgewehr G36 und der Pistole P8, zu messen, wurde auch das Bogenschießen ins Programm genommen. Hier und da war erkennbar, dass die Sportart natürlich nicht zum alltäglichen Programm gehört. Der eine oder andere Mitstreiter tat sich dabei deshalb etwas schwer. Der Spaß kam nicht zu kurz, der Ehrgeiz aller Beteiligten wurde geweckt. Für die Ermittlung des Siegers zählten allerdings nur die Ergebnisse im Gewehrschießen.

Herausragende Ergebnisse der Zivilisten ließen einige Militärs nicht schlecht erstaunen. Der für Rechtsfragen der Stadt Delitzsch zuständige Amtsleiter Michael Rockmann erzielte mit dem Gewehr aus einer Entfernung von 200 Metern, bei nicht optimalen Witterungsbedingungen, auf einer Zehner-Ringscheibe mit zehn Schuss 96 Ringe. Damit konnte er den Wettbewerb für sich entscheiden, verwies Heinz Böhmer, Geschäftsführer der Kreiswerke Delitzsch (95 Ringe) und Bürgermeister Thorsten Schöne (93 Ringe) auf die Plätze zwei und drei. Die Siegerehrung erfolgte wieder in der Feldwebel-Boldt-Kaserne. Dort erhielten die erfolgreichen Schützen ihre Urkunden und Preise. Nun konnte auch auf den Erfolg angestoßen werden, da während des Wettkampfes der Alkoholkonsum strengstens verboten war. Alle Beteiligten waren sich einig: Die erste Veranstaltung dieser Art war ein Erfolg und soll wiederholt werden. Neben dem sportlichen Wettkampf wurde das gemeinsame Kennenlernen gefördert.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.10.2014
Krebs, Rainer

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