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Delitzsch Zschortau und Löbnitz genießen die Adventszeit
Region Delitzsch Zschortau und Löbnitz genießen die Adventszeit
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Nils, Till, Lucie, Sascha und Justin bewundern in Zschortau die Eisenbahn und warten geduldig auf den Weihnachtsmann der später vorbei kommen will (linkes Bild). Kantorin Christiane Hentsch leitet die Löbnitzer Kantorei die auch in diesem Jahr musikalische Unterstützung aus dem Evangelischen Schulzentrum Leipzig erhielt. Quelle: Maria Wikka
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Zschortau/Löbnitz

Vier kleine Buden mit weihnachtlichen Angeboten, eine Märchenstunde in der Heimatstube und eine große Kaffeetafel im Rathaus lockten in Zschortau bereits am Nachmittag die Besucher an. Tags zuvor hatten Kinder den gespendeten Weihnachtsbaum mit selbst gebasteltem Behang geschmückt.

Die Garteneisenbahn von Edmund Boegel mit Riesenrad, Pyramide und Zschortauer Kirche stand im Mittelpunkt des Interesses. Viele Kinder und Eltern versammelten sich und schauten zu, wie die Züge ihre Runden drehten. Auch Till Schmidt war begeistert von der großen Bahn und freut sich auf das bevorstehende Weihnachtsfest. "Ich bekomme bestimmt viele Geschenke, weil ich immer lieb war", erzählte er. Der kleine Budenzauber auf dem Dorfplatz wird jedes Jahr von der Interessengemeinschaft Kultur und Brauchtum gemeinsam mit den ortsansässigen Vereinen organisiert. Kurz vor dem Dunkelwerden kam dann auch der Bärtige und verteilte an die Kinder Geschenke. Die Löbnitzer feierten den zweiten Advent mit einem umfangreichen Programm an zwei Tagen. Mit dem traditionellen Adventskonzert endete der Sonntagabend in der Kirche. Unter der Leitung von Christiane Hentsch erlebten die Besucher besinnliche Adventsstunden. "Die vorgetragenen Stücke folgten einer vorgegeben Liturgie. Sie stellten die Weihnachtsgeschichte dar", erklärte die Kantorin den Programmablauf. Die beiden Solistinnen Juliane Hentsch und Constanze Behr beeindruckten mit ihrem außergewöhnlichen Gesang. Der gemischte Chor setzte die Advents- und Weihnachtslieder sehr klangvoll um und wurde von der instrumentalen Begleitung akustisch verstärkt.

Die ökumenische Kantorei gibt es seit zweiundzwanzig Jahren in der Kirchgemeinde. Mit ihren Konzerten trägt sie einen wichtigen Teil zum Aufbau der wunderschönen Kirche bei. Die Sänger und Musiker proben einmal pro Woche und führen mindestens drei große Konzert im Jahr auf. Unterstützt wurden die Frauen und Männer von Musikern aus dem Evangelischen Schulzentrum Leipzig. Diese Zusammenarbeit trägt jährlich zum Gelingen der Aufführungen bei. In diesem Jahr noch soll die Orgel in der Kirche fertiggestellt werden. Aber erst zu Kantate, dem vierten Sonntag nach Ostern, soll sie ebenfalls mit einem festlichen Konzert der Kantorei eingeweiht werden.

Von Maria Wikka

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