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Zschortauer Bahnhofsruine wird versteigert

Zschortauer Bahnhofsruine wird versteigert

Es ist ein stilles Jubiläum, das dem Bahnhof Zschortau dieses Jahr in der Chronik geschrieben steht: Vor 125 Jahren, so vermeldet es die Deutsche Bahn, wurde das örtliche Empfangsgebäude errichtet.

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Das Bahnhofsgebäude in Zschortau steht seit Längerem leer.

Quelle: Wolfgang Sens

Zschortau. Ein stattlicher Bau, prägend fürs Dorfbild. Früher tummelten sich dort Reisende in Wartesaal und Gaststätte. Doch seine besten Zeiten hat das Gebäude hinter sich. Die Deutsche Bahn will es loshaben, die Gemeinde hat keinen Bedarf an der leer stehenden Ruine. Nun könnte am Bahnhof ein Dritter zum Zuge kommen: Am 27. Februar wird das Haus samt Grundstück öffentlich versteigert. Die Sächsische Grundstücksauktionen AG hebt ab 12 Uhr in Leipzig den Hammer.

Bürgermeister Manfred Freigang (UWR) ist gespannt, ob jemand den Zuschlag erhält. "Wenn es einen Käufer gibt, der eine Nutzungsidee, ein Konzept hat, wäre ich dafür offen", sagt er. Aber die Gemeinde Rackwitz, zu der Zschortau gehört, werde sich an der Auktion nach gegenwärtigem Stand der Dinge nicht beteiligen. "Wir können mit dem Objekt nichts anfangen. Würden wir es erwerben, dann nur zum Zwecke des Abbruchs." Doch ein Abriss ist keine greifbare Option: Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz, und es sei, erklärt Freigang, wenig Erfolg versprechend, diesen Status anzufechten. Noch dazu gibt es die Immobilie nicht zum Symbolpreis. Das Mindestgebot liegt laut Katalog bei 5000 Euro plus Courtage. Für diese Summe gibt es rund 400 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche in einer stark sanierungsbedürftigen Gebäudehülle mit teilweise undichtem Dach sowie 1480 Quadratmeter Grundstück.

Uninteressiert ist die Gemeindeverwaltung nicht. Sofern ein Abriss möglich wäre, gäbe es für das Grundstück Verwendung. Im Januar wurden nicht öffentlich im Gemeinderats-Ausschuss Varianten einer Bahnhofsumfeld-Gestaltung besprochen. Vorrangig geht es um mehr Stellplätze für Autos und Fahrräder, um eine freundlichere Optik. In den beiden Vorzugsvarianten ist das zur Versteigerung stehende Grundstück nur eine weiße Fläche. "Doch das muss nicht sein", sagt Freigang.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.02.2015
Kay Würker

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