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Zwei Männer bei Messerstecherei in Gefängnis schwer verletzt

JVA Zwei Männer bei Messerstecherei in Gefängnis schwer verletzt

In der Justizvollzugsanstalt Torgau gab es am Dienstagabend eine Messerstecherei. Beteiligt waren zwei Insassen. Ein Häftling, der Angreifer, wurde dabei mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzt.

In der JVA in Torgau hat es eine Messerstecherei gegeben. (Archivfoto)

Quelle: Frank Lehmann

Torgau. In der Justizvollzugsanstalt (JVA) Torgau ist es zu einer brutalen Messerstecherei gekommen. Ein Deutscher, so erfuhr die LVZ aus gut informierten Kreisen, sei am Dienstagabend plötzlich mit einem Messer auf einen georgischen Gefangenen losgegangen. Der wiederum habe sich gewehrt, den Angreifer brutal geschlagen und mit mehreren Messerstichen schwer verletzt. Der Tatort habe ein Bild des Schreckens geboten, sei voller Blut gewesen. Nach LVZ-Informationen mussten beide Häftlinge nach der Auseinandersetzung mit dem Krankentransport abgeholt werden. Der Angreifer kollabierte im Krankenwagen. Nach der Behandlung kehrte er zunächst zurück in das Gefängnis. In der Nacht musste er nochmals im Krankenhaus behandelt werden und kam dann abermals zurück.

Am Mittwoch gegen 9 Uhr brach er erneut zusammen, der Notarzt kam zum Einsatz, musste ihn sogar reanimieren, hieß es. Vor der JVA staute sich der Verkehr, denn aufgrund seiner schweren Verletzungen musste der Häftling mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Er schwebt in Lebensgefahr.

Die Kripo nahm die Ermittlungen auf, das bestätigte gestern die Pressestelle der Polizei in Leipzig auf Anfrage. Die Staatsanwaltschaft Leipzig, die die Ermittlungen übernommen hat, bestätigte die Ereignisse in Torgau gestern, wollte sich aufgrund der laufenden Ermittlungen jedoch nicht zu Einzelheiten äußern. „Infolge einer gewalttätigen Auseinandersetzung hat ein 33-jähriger Mann erhebliche Verletzungen erlitten. Wegen dieses Sachverhalts wurde gegen den 22-jährigen mutmaßlichen Täter wegen des Tatvorwurfs der gefährlichen Körperverletzung zwischenzeitlich ein Ermittlungsverfahren eingeleitet“, so Staatsanwältin Jana Friedrich.

Von Frank Pfütze

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