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Delitzsch
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18:49 02.03.2010
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Delitzsch

Unter dem Titel „Wald und Jagd“ gibt dort eine neue Ausstellung Einblicke in die heimische Flora und Fauna. Wer durch die Schau streift, sollte sich Zeit nehmen. Denn so manches Detail lässt sich – naturgemäß – erst auf den zweiten Blick finden. Fuchs, Dachs und Schwarzspecht haben unter Traubeneiche und Waldkiefer ihr Quartier gefunden. „Es ist ein vorgezogener Sommer, den wir heute erleben“, schwärmte Oberbürgermeister Manfred angesichts dieser Artenvielfalt. Die Ausstellung „Wald und Jagd“ soll auch für die Zooschule eine Art Frühlingserwachen sein – hinsichtlich des Publikumsverkehrs. „Wir fanden es schade, dass so ein schöner Raum immer wieder lange Zeit kaum genutzt wird und wollten etwas tun, um Besucher herzubringen“, erklärte Veronika Leißner vom Landschaftspflegeverband Nordwestsachsen. Zusammen mit der Stadt Delitzsch, die Mitglied im Verband ist, sowie mit dem Naturpark Dübener Heide und diversen privaten Unterstützern wurde eine Schau aufgebaut, die den hiesigen Lebensraum Wald vor Augen führen soll. Die Exponate stammen sowohl aus dem Fundus des Tiergartens als auch aus dem Bestand des Schlossmuseums. Neben Tierpräparaten unterm Geäst sind zahlreiche Exponate in Vitrinen zu sehen – vom Biberfell über Wildschweinhauer bis hin zu Rehschädeln. Eine Bildergalerie zeigt die Palette der Tag- und Nachtfalter. Und ein gesonderter Bereich widmet sich den Wölfen – immerhin sind diese Vierbeiner in Nordostsachsen wieder unterwegs. Aktuell gebe es dort fünf Rudel, berichten Schautafeln. Tiergarten-Leiterin Katrin Ernst hofft, dass all diese Informationen über die Tier- und Pflanzenwelt in den nächsten Monaten viel Zuspruch finden. „Wir haben uns hier zwar auch in den letzten Jahren um Ausstellungen bemüht, aber ein so großes Angebot mit so vielen Einzelthemen war bislang selten“, sagte sie. „Vom Kindergartenknirps bis zum Senior, es dürfte für jeden was Interessantes dabei sein.“ Veronika Leißner wünscht sich zudem, dass die aktuelle Schau Initialzündung für weitere Aktionen wird. „Es gibt in der Region eine ganze Reihe von Bildungsträgern, Jugendvereinen, Schulen und engagierten Privatleuten, die im Sinne der Bildungsarbeit kooperieren und die Zooschule als Ausstellungsstätte nutzen könnten.“ Möglichkeiten gebe es genug, das Thema Natur sei schließlich vielgestaltig, betont Veronika Leißner. Im Rahmen der Schau „Wald und Jagd“ ist am 21. März übrigens auch eine Naturparkführerin zu Gast. Sie soll ab 14 Uhr über den „Naturpark Dübener Heide und Wildtiersonntage“ referieren. Kay Würker

Kay Würker

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