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Sie haben einen kleinen, dünnen Körper mit vier großen, oft farbigen oder bunten Flügeln. Meistens kommen sie auf Wiesen, Feldern, an Büschen und Waldrändern vor.

Delitzsch. Fast überall, wo Pflanzen wachsen, können Schmetterlinge leben, seit Kurzem gibt es für sie auch eine Wiese im Delitzscher Tierpark.Aus diesem Grund standen gestern die faszinierenden und zugleich nützlichen Insekten im Mittelpunkt das Geschehens. Fachkundig begleitet wurde der Tag von Peter Solluntsch vom Landschaftspflegeverband Nordwestsachsen. "Wir sind froh, dass sich der Delitzscher Tierpark an der Aktion 'Puppenstuben gesucht' beteiligt, denn hier können wir vielmehr Leute durch den regelmäßigen Besucheransturm erreichen als anderswo", weiß der Fachmann.

Mit ausreichend Bildmaterial und Bastelangeboten sensibilisierten die Mitarbeiter die Gäste über die Besonderheiten von Raupen, Puppen und Faltern. Während Maximilian, Moritz, Elisa und Charlotte mit der Herstellung von Bienchen und Schmetterlingsbuttons am Basteltisch beschäftigt sind, informieren sich die Eltern beim Forstwissenschaftler über das Anlegen eines solchen Lebensraumes. "Eine Wiese kann mehr sein als nur eine Rasen", erklärt der junge Mann und verweist dabei, dass schon durch das Verändern der Mahdgewohnheiten bereits einiges zur Erhaltung von Bläuling, Schwalbenschwanz und Co. getan werden kann.

Auch Tiergartenleiterin Julia Gottschlich steht der Aktion offen gegenüber und konnte noch ein Expertenpaar für diesen Tag gewinnen: Dagmar Nowak und Lothar Lindner aus Beucha beschäftigen sich schon lange mit der Kategorisierung von Faltern. Ihr Augenmerk liegt vor allem im Bereich der Nachtfalter. Mit 1160 bekannten Arten in unserer Region ist dies keineswegs nur eine einfache Rentnerbeschäftigung. In ihrem Vortrag am Nachmittag gewährten sie einen Einblick in die Lebens-und Ernährungsgewohnheiten sowie über Abwehrstrategien und bedrohte Falterarten. Ein interessantes Thema, das wohl noch einiges mehr in Zukunft zu bieten hat. Ganz im Sinne von H.Ch. Andersen: "Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.07.2015
Anke Herold

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