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100 Einsatzkräfte bei Dachstuhlbrand in Leisnig

100 Einsatzkräfte bei Dachstuhlbrand in Leisnig

Etwa 100 Feuerwehrleute und Einsatzkräfte der Polizei und des Rettungsdienstes waren am Sonnabendmorgen in Leisnig im Einsatz. In der Colditzer Straße stand der Dachstuhl eines Wohn- und Geschäftshauses in Flammen.

Leisnig.

Die Bewohner des Hauses, ein junges Paar mit Kind, hatten den Brand selbst bemerkt und konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Sie lösten um 4.40 Uhr auch selbst den Notruf aus. Mit fünf Einsatzfahrzeugen rückten zunächst die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehre aus Leisnig an. Die Ortswehren Brösen-Gorschmitz, Wiesental und Naundorf sowie der Hubsteiger und zwei Löschfahrzeuge aus Waldheim, die Wehren aus Hartha und Gersdorf sowie die Tankfahrzeuge der Limmritzer und der Geringswalder Wehr wurden zu dem Großbrand hinzubeordert. Auch Einsatzkräfte der Polizei, des DRK und der Kreisbrandmeister waren vor Ort.

Der Dachstuhl des Hauses gegenüber dem Friedhof brannte in voller Ausdehnung. Gegen 9 Uhr hatten die Feuerwehrleute das Feuer im Griff. "Bis gegen 17 Uhr dauerte die Restablöschung. Erst gegen 17.40 Uhr waren unsere Fahrzeuge wieder im Gerätehaus", sagt Marko Gensch, Einsatzleiter von der Leisniger Feuerwehr.

Wegen der Gefahr von herabstürzenden Teilen des Hauses muss die Colditzer Straße bis auf weiteres vollständig gesperrt bleiben. Heute wird ein Bausachverständiger erwartet. Ebenso sind heute Brandursachenermittler der Polizei vor Ort, um zu klären, wie es zu dem Großbrand kam. Die Höhe des Sachschadens konnte die Polizei gestern noch nicht beziffern.

Das Haus ist nach dem Brand und auch nach enormen Löschwasserschäden nicht bewohnbar. Auch das Friseurgeschäft im Erdgeschoss bleibt bis auf weiteres geschlossen. Die junge Familie, die im Haus wohnte, kam bei Verwandten unter. Die schwangere Frau wurde zudem sicherheitshalber im Krankenhaus behandelt. Die Stadtverwaltung kümmert sich um eine Übergangswohnung, in welche die Familie jetzt erst einmal einziehen kann.

Aus der Döbelner Allgemeinen Zeitung vom 28.09.2015

Thomas Sparrer

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