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Döbeln 100. Baby 2015 in der Oschatzer Collm-Klinik ist da
Region Döbeln 100. Baby 2015 in der Oschatzer Collm-Klinik ist da
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00:36 30.05.2015
Chefärztin Ellinor Enke, Steven Petter und Susann Findeisen mit ihrem Söhnchen Fritz Bernhard Findeisen - dem 100. Baby in diesem Jahr in der Klinik. Quelle: Dirk Hunger
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Er war 3335 Gramm schwer, ist 49 Zentimeter groß, gesund und munter.

Das freut nicht nur die Mutter Susann Findeisen (28) und ihren Freund Steven Petter (29), sondern auch die Chefärztin der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe Ellinor Enke: "Der aktuell große Zuspruch für unsere Geburtsklinik ist toll." In den 90er Jahren gab es einen Geburtenknick, weshalb jetzt auch weniger junge Mütter hier leben würden. Möglicherweise hätten andere Kliniken mehr Neugeborene, zum Beispiel in Riesa, Wurzen oder Leisnig. Diese hätten eine Kinderstation und seien deshalb in der Lage, auch Risiko-Geburten zu betreuen. In Oschatz kann dennoch fast die gesamte Geburtshilfe einschließlich nötiger Kaiserschnitte angeboten werden. "Geht die Geburtenwelle so weiter, können wir in diesem Jahr vielleicht wieder mit 300 Neugeborenen rechnen."

Die jungen Eltern aus Luppa sind glücklich: Fritz Bernhard hat es seiner Mutter so leicht wie möglich gemacht und war schon nach vier Stunden auf der Welt. "Ich bin sehr zufrieden mit der medizinischen und sozialen Betreuung", sagt die Susann Findeisen im Gespräch mit der Oschatzer Allgemeinen. "Wenn er das 100. Baby in diesem Jahr im Oschatzer Krankenhaus ist, bedeutet das vielleicht, dass er einmal eine besondere Persönlichkeit wird", deutet der Vater scherzhaft an.

Und wie kamen die Eltern auf den Namen? "Fritz hat uns schon immer gefallen, und Bernhard heißt der Opa von meinem Freund." Übrigens ist Fritz Bernhard das 10. Urenkelchen der Großeltern von Steven Petter und das 4. von Susanns Großeltern.

Gabi Liebegall

Liebegall, Gabi

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