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12 Stunden Musik am Stück: Hartha tanzt im „Klub Elmo“

Nachtleben in der Provinz 12 Stunden Musik am Stück: Hartha tanzt im „Klub Elmo“

Seit drei Jahren versteckt sich in Hartha ein Club, in dem zu elektronischer Musik getanzt wird. Anfangs noch als „SonderBar“ bekannt, betreibt Sebastian Schettler die Räumlichkeiten mittlerweile als „Klub Elmo“. In Zukunft soll das Programm vielfältiger gestaltet werden, dem Charme des Clubs tut das keinen Abbruch.

Chris Zabel, Sebastian Schettler und Thomas Baier (v.l.) wollen das Nachteben in Hartha mit ihrem „Klub Elmo“ vielfältiger gestalten.

Quelle: Sven Bartsch

Hartha. Versteckt und von außen nicht wirklich zu erkennen liegt der „Klub Elmo“ in der Richzenhainer Straße in Hartha. Den meisten noch bekannt als „SonderBar“ präsentiert sich der Laden nun mit neuem Namen und einem erweiterten Konzept. „Klub Elmo“ – der Name verrät den Standort auf dem Gelände der ehemaligen Elektromotorenwerke. Getanzt wird in einer der früheren Produktionshallen. Am Sonnabend blickt der Club auf eine dreijährige Geschichte zurück.

Aus der Taufe gehoben von André Sondermann übernahm Sebastian Schettler im September letzten Jahres die Geschäfte. Der Harthaer ist in der Event-Branche zuhause, organisiert beispielsweise das Stock-Car-Rennen. Ganz allein hält er den „Klub Elmo“ nicht am Leben. Ihm stehen die beiden DJs Thomas Baier und Chris Zabel zur Seite, die auch regelmäßig auflegen. Aber warum einen Club in der eher schläfrigen Provinz führen? „Es gibt in der Region kaum noch Angebote in dieser Richtung“, sagt Sebastian Schettler. Dass die Leute im nahen Umfeld tanzen, feiern und sich die Nacht um die Ohren schlagen wollen, steht aber außer Frage. Das zeigen die Besucherzahlen über die sich Schettler und seine Mitstreiter nicht beschweren können. Ausgelegt ist der Club für 200 Mann. Mindestens 100 sind zu jeder Veranstaltung dabei. Zu manchen Veranstaltungen, wie zuletzt als das DJ-Duo „Disco Dice“ zu Gast war, muss auch schon mal ein Einlass-Stop rausgegeben werden.

Veranstaltungen im Drei-Wochen-Rhythmus

Vor wenigen Wochen kehrte der Club aus der Sommerpause zurück. Ab jetzt gibt es wieder ein volles Programm. „Wir streben an, alle drei Wochen eine Veranstaltung zu machen“, sagt Schettler. Dafür waren noch ein paar Handgriffe nötig, die Räumlichkeiten wurden noch einmal mit frischer Farbe bearbeitet. Um künftig ein breiteres Spektrum an Menschen anzusprechen, wollen der Betreiber und seine Mitstreiter das Programm vielfältiger gestalten. Unter dem bekannten Namen „SonderBar“ finden nach wie vor Veranstaltungen mit elektronischer Musik statt. So wie auch am heutigen Sonnabend. Darüber hinaus soll es künftig auch Live-Musik geben. „Da wäre beispielsweise ein Auftritt der ’Madnight Rockband’ denkbar“, sagt Schettler. Auf dem aktuellen Flyer finden sich sowohl Veranstaltungen, die in der „SonderBar“-Reihe einzuordnen sind als auch welche außerhalb dieser bekannten Reihe.

12 Stunden Musik am Stück

Für Sebastian Schettler ist die Atmosphäre im Club wichtig. Deswegen gilt eine strikte Einlassgrenze, die es nur Personen ab 18 Jahren erlaubt, sich im „Klub Elmo“ die Nacht um die Ohren zu schlagen. Apropos Nacht um die Ohren schlagen: Mit zwölf Stunden Musik, bekommen Gäste am Sonnabend die volle Ladung um die Ohren gepfeffert. Vorher, ab etwa 18 Uhr, startet das „Klub Elmo“-Team mit einem sogenannten „Grill-Warm-Up“. Auch hier sorgen die DJs schon für Musik. Bis 24 Uhr gibt es für jeden Gast ein kostenfreies Begrüßungsgetränk. Auflegen werden Rec de Weirl, André Sondermann, Chris Z., Flora, Fauna sowie Tomby.

Einen besonderen Charme hat auch die Fotowand, die in den Räumen des Clubs errichtet wurde. Dort hängen jeweils die entwickelten Fotos der letzten Party – zum Mitnehmen für alle. „Wir veröffentlichen die Fotos nicht bei Facebook. Wer sie sehen will, muss schon wieder kommen“, sagt der Betreiber.

Informationen zu den Veranstaltungen im „Klub Elmo“ sind auf der Facebook-Seite zu finden.

Von Stephanie Helm

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