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Döbeln 13. Apfelfest in Technitz: Mathe mit Kastanien lernen
Region Döbeln 13. Apfelfest in Technitz: Mathe mit Kastanien lernen
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23:40 23.09.2012
Kräftig am Werkeln: Kinder und Eltern bauten beim Technitzer Apfelfest gemeinsam kleine Holzkörbchen, zum Beispiel für Äpfel. Quelle: Wolfgang Sens

In einem bunten Wirrwarr wird sich unterhalten und gelacht, gebastelt und gespielt und so das Apfelfest gefeiert.

Ort des Geschehens: die evangelische Grundschule in Technitz. Sowohl die Schule selbst als auch der dazugehörige Hort wurden am vergangenen Sonnabend von zahlreichen Kindern mit ihren Eltern gesäumt. Zu sehen und zu erfahren gab es allerhand.

"Das Apfelfest ist als Tag der offenen Tür entstanden", erklärt Romy Reichenbach, die im Gründungsvorstand der Schule saß und nun dort Sekretärin ist. "Der fiel damals genau mit dem Erntedankfest zusammen." Und da ja sähen, wachsen lassen und ernten auch etwas mit Schule zu tun haben, wurde aus dem obligatorischen Tag der offenen Tür das sogenannte Apfelfest in Technitz.

"In diesem Jahr feiern wir bereits das 13. Apfelfest", berichtet Lutz Behrisch, Vorsitzender des Technitzer Schulvereins. "Wir präsentieren, was wir hier so machen und bieten die Möglichkeit, unsere Schule kennen zu lernen." In der Schule sind dafür Gesprächsrunden organisiert, in denen sich Eltern informieren und austauschen können, die ihre Kinder zukünftig nach Technitz schicken wollen. Im Hort findet dann sozusagen der praktische Teil statt. Eltern und Kinder arbeiten Hand in Hand, jeder trägt seinen Teil zum großen Ganzen bei.

Neben den Normen und Werten einer evangelisch geprägten Schule und den reformpädagogischen Inhalten und Lernformen bildet auch das Leben mit und in der Natur einen wichtigen Grundsatz der Technitzer Grundschule. Darum entsteht im Moment auf dem weitläufigen Park- und Spielplatzgelände eine Outdoorhütte. "Nach der Fertigstellung durch unseren Hausmeister in den Oktoberferien soll dort Unterricht im Grünen stattfinden", erklärt Lutz Behrisch. Umwelt zu begreifen und die Natur ins Unterrichtsgeschehen mit einzubeziehen ist Ziel dieser Lehr- und Lernform. "Außerdem genießen es die Kinder sehr, wenn Bewegung in den Unterricht kommt und sie beispielsweise mal eine andere Körperhaltung einnehmen", fügt Romy Reichenbach an.

Lutz Behrisch hat zudem die Idee, dass es künftig sogar eine ganze Outdoorklasse geben könnte. Die Vorphase dafür laufe nun, indem zumindest Teile des Unterrichts in die Natur verlegt würden. "Die Grundrechenarten kann man schließlich auch lernen, indem man Kastanien sammelt und damit Mathematik betreibt", meint er.

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