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Döbeln 1600 Besucher und 80 Rennbootveteranen verfolgen Motorsport auf der Talsperre
Region Döbeln 1600 Besucher und 80 Rennbootveteranen verfolgen Motorsport auf der Talsperre
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00:31 05.08.2015
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Kriebstein

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Gefolgt vom heißblütigen Italiener Giuseppe Rossi, der sich nach einer Kollission mit zwei Bojen im spannenden Finallauf mit Platz zwei zufrieden geben musste. Dritter wurde der Ungar Attila Havas.

Die Italienische Hymne erklang dann für den Sieger in der Formula 350. In dieser Klasse wurde in Kriebstein einer der Europameisterschaftsläufe ausgetragen. Diesen entschied der Italiener Claudio Fanzini für sich, vor dem Ungarn Tünde Bedi und dem Dessauer Sven Fromm.

Insgesamt waren in diesem Jahr bei der zehnten Auflage des Internationalen Motorbootrennens auf der Talsperre Kriebstein 57 Fahrer aus sieben Nationen in vier Bootsklassen mit ihren Rennbooten am Start.

Im ADAC Motorbootcup hielt gestern und vorgestern auch die Siegesserie des 17-jährigen Max Stilz aus Kernen an. In Kriebstein gewann er bereits zum vierten Mal in dieser Saison alle vier Läufe einer Veranstaltung des ADAC Motorboot Cup. Er bleibt 2015 damit ungeschlagen und baut seinen Vorsprung in der Meisterschaft weiter aus. Der 17-Jährige macht so beste Werbung für seinen Sport. "Die Gewinnung von sportlichem Nachwuchs hat für uns hohe Priorität", sagt Klaus Klötzner, Vorstandsmitglied für Sport beim ADAC Sachsen. Ab der Altersgruppe 14/15 Jahre werden interessierte junge Leute gesucht, die vielleicht über ein Schnuppertraining auf den Lausitzer Seen Feuer für den Motorrennsport auf dem Wasser fangen. "Der ADAC unterstützt den Nachwuchs dabei auch bei den Kosten. Das Wichtigste, was die jungen Leute mitbringen müssen, ist Interesse", so Klaus Klötzner.

Alte Barden des Motorbootsports nahmen des Rennen in Kriebstein zum Anlass, um sich wiederzusehen und an alte Zeiten zu erinnern. Unter den 80 als Ehrengäste in Kriebstein versammelten Rennsportveteranen und Motorbootrennfahrern aus DDR-Zeiten war auch der letzte Weltmeister auf der Talsperre Kriebstein, Conrad von Freyberg, aus Eisenach.

1600 zahlende Besucher sahen am Wochenende die Läufe, Rennen und Sprintrennen in den einzelnen Klassen. Thomas Caro, Geschäftsführer des Zweckverbandes Kriebsteintalsperre, als Mitveranstalter des Rennwochenendes, hätte gern die 2000-er Marke geknackt. Dennoch war er mit der zehnten Auflage des Rennwochenendes auf der Talsperre sehr zufrieden. Auch die Beobachter des Weltverbandes und des Europäischen Verbandes geben der Veranstaltung in Kriebstein mittlerweile sehr gute Noten. Deshalb sollen auch im nächsten Jahr wieder Anfang August die Motoren der Rennboote auf dem Kriebsteinsee dröhnen.

Thomas Sparrer

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