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Döbeln 19 junge Landwirte aus der Region erhalten Zeugnise
Region Döbeln 19 junge Landwirte aus der Region erhalten Zeugnise
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16:37 19.07.2013
Sandra Thomas, die in der Schweinezucht Wadewitz arbeitet, gehört zu den 19 Absolventen der Döbelner Fachschule für Landwirtschaft in diesem Jahr. Sie absolvierte in zwei Jahren eine Ausbildung zum "Staatlich geprüften Wirtschafter". Quelle: Bärbel Schumann

Sie haben an der Fachschule für Landwirtschaft in Döbeln ihre zweijährige "Fortbildung zum Staatlich geprüften Wirtschafter für Landwirtschaft" erfolgreich abgeschlossen.

Von Bärbel Schumann

Aus den Händen des Präsidenten des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie Norbert Eichkorn und ihrer Lehrer erhielten sie die Abschlusszeugnisse. An drei der insgesamt fünf Fachschuleinrichtungen dieser Art erhielten Absolventen der gleichen Fortbildung in diesen Tagen im Freistaat Sachsen ihre Abschlusszeugnisse.

Zu den Absolventen gehört auch die 26-jährige Sandra Thomas. Die junge Schrebitzerin arbeitet in der "Schweinezucht Wadewitz", wo sie auch ihre Lehrausbildung absolvierte. Von ihrem Betrieb wurde sie aktiv bei der zweijährigen Ausbildung an der Fachschule unterstützt. Das ist nicht überall selbstverständlich, aber immer wichtiger, um guten Berufsnachwuchs für die Unternehmen zu sichern.

"Es ist ein guter Jahrgang", erklärte Mario Schmidt, Leiter der Döbelner Fachschule, auf der Abschlussveranstaltung. Allein zwölf der diesjährigen Absolventen beendeten in Döbeln die Fortbildung mit dem Prädikat gut und besser. Zudem sind es die ersten Absolventen der Fortbildungseinrichtung, die nach den neuen Lernfeldern unterrichtet wurden. Das heißt, Themen werden fächerübergreifend behandelt. Enge Verknüpfungen zur Praxis könnten so noch besser hergestellt und später angewendet werden.

Der Regionalbauernverband Döbeln - Oschatz zeichnete Rene Scholz, Bernd Kusian und Marcus Gründling als Jahrgangsbeste mit Sachpreisen aus.

Zum Abschluss und zur Erinnerung an ihre zweijährige Fortbildung ließen die Absolventen weiße Tauben in den Himmel, als Symbol für einen geebneten Weg in die Zukunft, aufsteigen. Schon jetzt steht fest, dass ein Teil von ihnen im Herbst mit der Fortbildung zum Landwirtschaftsmeister beginnen wird. Die Absolventen übernehmen Leitungsfunktionen auf mittlerer Ebene oder werden direkt als landwirtschaftliche Betriebsleiter tätig.

Im August werden die nächsten Frauen und Männer an der Fachschuleinrichtung ihre Fortbildung aufnehmen. "Wir konnten für 22 Bewerber die Zulassung aussprechen", erklärte Schulleiter Mario Schmidt.

Bärbel Schumann

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