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Döbeln 30 Mieter drei Wochen ohne Wohnung
Region Döbeln 30 Mieter drei Wochen ohne Wohnung
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23:18 02.01.2014
Dieser Rauchmelder schlug im Keller Alarm. Mieter Thomas Wolf wohnt nach dem Brand seit 27. Dezember in einer Gästewohnung der GWG. Quelle: Wolfgang Sens

Durch den Brand am Elektroverteiler im Keller sind am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages die 14 Wohnungen unbewohnbar geworden.

Gisela Menzel, Vorstandsvorsitzende der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Döbeln (GWG), hat mittlerweile für eine schnelle Reparatur der Schäden alles in die Wege geleitet, was in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr möglich war. Doch die Dimension des Schadens ist größer. Sie rechnet damit, dass es drei Wochen dauern kann, bis alles wieder in Ordnung ist und die Mieter wieder zurück in ihre Wohnungen können. "Die Versicherungen sind informiert. Am Montag kommen die Gutachter. "Dann steht hoffentlich recht schnell der Schlachtplan für die Reparatur der Schäden", sagt sie. Doch der Zählerschrank im Keller und damit die komplette Hausstromverteilung sind zerstört. Die Fahrstuhltechnik, einschließlich der Notrufanlage im Aufzug, sind durch den Ruß unbrauchbar. Durchs Treppenhaus zogen Qualm und Ruß bis in die Wohnungen. "Über diese Schäden müssen wir uns nun noch einen Überblick verschaffen", so Gisela Menzel. Auch sind die meisten Handwerksbetriebe und Großhändler erst am Montag wieder richtig besetzt, um das Material heranzuschaffen. "Wir sind mit unseren Mietern im Kontakt und tun alles, damit sie so schnell wie möglich in ein wieder intaktes Haus ziehen können. Sie wohnen derzeit bei Verwandten oder in Gästewohnungen der GWG", so die Vorstandschefin.

Sie und ihr Vorstandskollege Andreas Paul sind sehr froh darüber, dass es keine Verletzten gab und loben das professionelle Vorgehen der Freiwilligen Feuerwehr und des Betreuungszuges des Deutschen Roten Kreuzes. 49 Feuerwehrleute hatten die 14 anwesenden Mieter - darunter viele ältere sowie eine Familie mit einem Kleinkind - mit Steckleitern und der großen Drehleiter über die Fenster gerettet. Andere Mieter wurden mit Atemluft-Fluchthauben der Feuerwehr durch das verqualmte Treppenhaus begleitet. Rotkreuz-Helfer und Rettungsdienst kümmerten sich um alle und richteten im Feuerwehrgerätehaus an der Jacobikirche ein Notquartier ein. Auch der Oberbürgermeister war vor Ort und kümmerte sich um Hilfe. "Es war ein sehr umsichtiger und professioneller Einsatz aller Beteiligten. Dafür gebührt ihnen großer Dank", lobt Gisela Menzel.Als Brandursache ermittelte die Polizei einen technischen Defekt.

Thomas Sparrer

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