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Döbeln 3100 Parkplätze in Döbelns Innenstadt
Region Döbeln 3100 Parkplätze in Döbelns Innenstadt
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15:46 02.06.2017
Der Stadtentwicklungsausschuss hat nachgezählt: In Döbelns Zentrums gibt 3100 Parkplätze. Quelle: Wolfgang Sens
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Döbeln

Die Stadt Döbeln ist mit innenstadtrelevanten Parkplätzen besser ausgestattet, als es die Bürger glauben. Zu diesem Schluss kommt eine Aufstellung zum Thema Parken, welche jetzt im Stadtentwicklungsausschuss des Stadtrates diskutiert wurde. Demnach stehen in Döbeln den Autofahrern 3100 innenstadtrelevante Parkplätze zur Verfügung. Davon sind rund 1335 im zu Fuß noch gut erreichbaren Umland der Muldeninsel sogar völlig kostenfrei. Allein 615 kostenlose Parkplätze stehen auf dem Steigerhausplatz bereit. Bei 188 Parkplätzen im innerstädtischen Bereich reicht es, wenn die Parkscheibe ausgelegt wird. 308 öffentliche Stellplätze in der Innenstadt sind ab der zweiten Stunde gebührenpflichtig, dürfen aber auch von Anwohnern genutzt werden. Reine Bewohnerparkplätze gibt es 77. 28 Stellplätze sind Behinderten vorbehalten. Privat bewirtschaftete Parkplätze gibt es in der Döbelner Innenstadt 709, inklusive dem Parkhaus an der Ritterstraße. 320 Innenstadtparkplätze werden privat vermietet, etwa von der TAG in Meyers Hof.

Auf den öffentlichen Parkplätzen ist die erste Stunde frei. Jede weitere kostet 50 Cent. Bei Kaufland sind zwei Stunden frei, jede weitere kostet einen Euro. Auf dem Parkplatz am Stadtbad kostet die Stunde 50 Cent, das Tagesticket 1,50 Euro. Im Parkhaus kostet die Stunde einen Euro, das Wochenticket acht, das Monatsticket 30 Euro. Nach der Diskussion um die erste Stunde freies Parken und die DAZ-Umfrage zum Parken brachte Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer im Stadtentwicklungsausschuss die Idee ein, das freie Parken auf eine halbe Stunde zu verkürzen. Das würde den Umlauf auf den Innenstadtparkplätzen noch deutlich erhöhen. Das Thema soll nach der Sommerpause vom Stadtrat diskutiert werden. Nach Egerers Ansicht werde die Parkplatzsituation im Zentrum dramatischer dargestellt als sie ist.

Von Thomas Sparrer

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