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33 Ausbildungsfirmen locken zum heiteren Berufeschnuppern

Ausbildungsmesse in der Hartharena 33 Ausbildungsfirmen locken zum heiteren Berufeschnuppern

Gut ausgebildete Schüler sind heiß begehrt. Das merkten auch die Waldheimer und Harthaer Oberschüler während des Berufsinformationstages. Der wurde erstmals gemeinsam von beiden Schulen gemeinsam in der Hartharena ausgerichtet.

Die Stände in der Hartharena waren immer dicht umlagert.
 

Quelle: Gerhard Dörner

Hartha.  Dass es ein erfolgreicher Tag war, darin sind sich die Beteiligten am Sonnabend einig. Beim Berufsinformationstag (BIT) in der Hartharena arbeiteten die Oberschule Waldheim und die Pestalozzi Mittelschule Hartha zusammen. Eingeladen waren Firmen und Unternehmen der Region, um den Schülern und ihren Eltern Ausbildungsplätze zu präsentieren. Etwa 700 Besucher nahmen das Angebot an und schauten sich an den verschiedenen Ständen in der Hartharena um.

„Der BIT ist ein Baustein des Unterrichts in Wirtschaft, Technik, Hauswirtschaft und Soziales, der auf die Praxis abzielt“, erklärt Kerstin Wilde, Leiterin der Pestalozzi Schule. „Die Berufsorientierungsteams unserer Schule und der Waldheimer Oberschule haben bei der Planung des BIT zusammengearbeitet und 80 Firmen zur Präsentation eingeladen.“ Am Sonnabend waren schließlich 33 Unternehmen vertreten, mit denen die beiden Schulen schon seit Jahren zusammenarbeiten. So etwa aus den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit, Pädagogik, Logistik oder auch Maschinenbau. „Unser Fokus liegt auf regionalen Firmen, da es dort an Nachwuchs krankt“, so Kerstin Wilde. Den Schülern wurden zum BIT Arbeitsblätter mit einem Fragenkatalog mitgegeben. „Die Unternehmen gaben dazu positives Feedback, es wurde viel geredet und die Fragen waren genau jene, die für die Entscheidung für oder gegen eine Ausbildung wichtig sind“, befindet die Harthaer Schulleiterin.

Ilona Hartwig sitzt am Stand des DRK Döbeln-Hainichen. Die Leiterin der Sozialstation zeigt sich ebenfalls zufrieden mit dem BIT. „Die Veranstaltung ist gut organisiert. Wir waren von den Räumlichkeiten, dem zeitlichen Rahmen und dem Ablauf angenehm überrascht.“ Nur drei Stunden lang war die Hartharena geöffnet. Die Mitarbeiterinnen des DRK hätten von 9 Uhr an durchgängig mit Schülern und Eltern gesprochen. „Mehr Infos wird man auch in sechs Stunden nicht geben können“, so Ilona Hartwig. Ihr Eindruck: Die Schüler wurden gut vorbereitet und haben mithilfe der Fragebögen der Schule die richtigen Nachfragen gestellt.

Beim DRK Döbeln-Hainichen informierte sich auch Cynthia Berger. Die 16-Jährige geht auf die Oberschule Waldheim und will gerne einen sozialen Beruf ergreifen. Das war schon vor dem BIT sicher. „Hier konnte ich mir aber noch weitere hilfreiche Informationen holen.“ Gemeinsam mit ihren Freundinnen Gurvinder und Cindy war sie bis zum Schluss vor Ort und ging schließlich vollgepackt mit Informationsbroschüren nach Hause.

Auch Hans-Richard Jentzsch (14) und Jonathan Schnack (12) besuchten den BIT. Hans-Richard besucht die 8. Klasse des Martin-Luther-Gymnasiums in Hartha und hat vor, auf die Sportschule in Leipzig zu wechseln. Danach kann er sich eine Ausbildung vorstellen und wollte die möglichen Berufswege kennenlernen. Sein Freund Jonathan besucht die 7. Klasse der Oberschule Waldheim und hat großes Interesse, Maschinenbauer zu werden. Deswegen und wegen der Pflicht für die 7. bis 10. Klassen, am BIT teilzunehmen, war er am Sonnabend in Hartha und zeigte sich zufrieden mit dem Angebot.

Orientiert hatten sich die Organisatoren etwa an den Regionalmessen wie zuletzt in Döbeln und Mittweida. Das Ambiente sei ein anderes als das typische von Tür zu Tür gehen bei Tagen der offenen Tür. In Zusammenarbeit mit der Stadt Hartha hatte sich schnell die Variante „Hartharena“ gefunden. Auch Bürgermeister Ronald Kunze lobte die Veranstaltung. Die Firmen und Unternehmen würden eine größere Messe statt vieler kleiner Vorstellungen fordern. Dementsprechend sei die BIT ein professionelles Angebot, das gut angenommen würde. Die Veranstaltung werde anschließend ausgewertet. Darauf verwies auch Schulleiterin Kerstin Wilde. „Gemeinsam mit den Waldheimer Kollegen werden wir den Tag auswerten und überlegen, wie wir zukünftig verfahren.“ Sie glaube fast fest an eine Wiederholung im nächsten Jahr. Mit gutem Grund.

Von Judith Sophie Schilling

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