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Döbeln 4. Döbelner Nachtbergzeitfahren: 58 Starter nehmen den Kampf mit dem Berg auf
Region Döbeln 4. Döbelner Nachtbergzeitfahren: 58 Starter nehmen den Kampf mit dem Berg auf
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16:26 06.10.2011
Auf geht's: Im Minutenabstand starteten die Jedermann-Fahrer. Quelle: W.S.

Das Hinauffahren war wesentlich schwerer. "Das ist nichts für einen alten Mann wie mich", schmunzelt der 46-jährige Döbelner. "Es könnte ruhig mal ein kleines Stück gerade gehen..." Doch von geradeaus ist auf dem Berg im Döbelner Bärental keine Spur. Da hat so mancher Hobbyfahrer seine liebe Not, ohne Probleme das Ziel zu erreichen. Und dennoch waren es auch in diesem Jahr zur vierten Ausgabe des von den DSC-Radsportlern organisierten Zeitfahrens wieder 40 Unentwegte, die freiwillig in die Pedalen traten, um den steilen Anstieg zu bewältigen, unter ihnen auch die gerade elfjährige Elaine Tichy. Sie war eine von insgesamt drei weiblichen Startern.

Das Wetter passte zur Abwechslung einmal hervorragend - laue Temperaturen, kein Regen. Das ganze Gegenteil zu den Vorjahren. Mehr Zuschauer oder gar Teilnehmer zog es dennoch nicht zur gut vorbereiteten Veranstaltung. Mit gerade einmal 18 Lizenzfahrern war das Feld der Wettkampf-Pedaleure sehr überschaubar. Nur zwei Junioren, zehn Senioren und sechs Elite-Fahrer gingen an den Start. "Es ist schade, weil das hier eine sehr schöne Veranstaltung ist, die einfach auch mehr Leute verdient", sagte am Sonnabendabend Jury-Mitglied Holger Schmalfuß. Doch der Kommissär vom Sächsischen Radfahrerbund sagte auch, dass der Termin in diesem Jahr denkbar ungünstig gelegt sei. "Die Saison ist zu Ende."

Das allerdings kann nicht der Grund dafür sein, dass im Vergleich zu den Vorjahren eindeutig weniger Publikum sowohl im Zielbereich, als auch am Berg selbst die Radfahrer anfeuerte. Die wenigen Zaungäste, die da waren, hatten das Problem, nicht zu wissen, wer da gerade den Berg hinauffuhr. "Das ist ungünstig - man hätte hier mal mit einem Funkfahrzeug voranfahren und ansagen sollen, was für ein Wettbewerb gerade läuft", ist Anwohner Bernd Vogel unzufrieden. "Wir wissen hier überhaupt nicht, was los ist."

Der schnellste Fahrer am Berg war am Sonnabend übrigens Elite-Starter Stefan Trunschka vom RSV Löbau. Mit 3:03,90 konnte er den bestehenden Rekord von unter drei Minuten nicht knacken.

Manuela Engelmann

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