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Döbeln 61-Jähriger stirbt bei Wohnungsbrand in Döbeln
Region Döbeln 61-Jähriger stirbt bei Wohnungsbrand in Döbeln
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12:27 10.10.2016
Die Kriminalpolizei ermittelt nach einem Brand in der Döbelner Schillerstraße: Ein Mann war dort gestorben.   Quelle: dpa
Döbeln

Bei einem Brand kam am Sonntag ein 61-jähriger Mann in seiner Wohnung in der Döbelner Schillerstraße ums Leben. Als die Döbelner Feuerwehrleute gerufen wurden, hatte ihnen die Rettungsleitstelle schon die Information mit auf den Weg gegeben, dass sich in dem Hause beziehungsweise in der Wohnung noch eine Person befinde. Mit 25 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen rückten die Feuerwehrleute daraufhin an.

Im Schlafzimmer sei noch die Restablöschung brennenden beziehungsweise glimmenden Materials erfolgt, informiert Thomas Harnisch von der Döbelner Feuerwehr. Zudem musste das Treppenhaus gelüftet werden. Dann begannen die Beamten der Kriminalpolizei ihre Ermittlungen.

Der Brand sei auf das Schlafzimmer beschränkt gewesen, bestätigt das Lagezentrum der Polizeidirektion Chemnitz. Es sei zunächst noch versucht worden, den in dem Raum vorgefundenen Mann mit Reanimationsmaßnahmen ins Leben zurück zu holen. Das blieb jedoch erfolglos. Zwei weitere Personen, die ebenfalls diese Wohnung bewohnen - eine 54-jährige Frau und ein 16-jähriger Jugendlicher – wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern weiter an.

Dass das Bett angezündet worden sein könnte, sei momentan ebenso denkbar wie die Möglichkeit, dass das Feuer aus Unachtsamkeit beispielsweise durch Rauchen verursacht wurde. Dies könnte erst nach Abschluss der Ermittlungen zur Brandursache festgestellt werden.

In den Nachmittagsstunden rückte die Döbelner Feuerwehr erneut aus, dieses Mal in die Albert-Schweitzer-Straße. 15.12 Uhr war der Notruf eingegangen, dass in einem der dortigen Wohnblöcke starke Rauchentwicklung beobachtet wurde. Erneut rückten die Feuerwehrleute aus, dieses Mal mit 23 Einsatzkräften und wieder mit fünf Fahrzeugen. Wie sich herausstellte, drang der Rauch aus dem Keller, und dort aus einem der letzten Abstellräume in dem Gang. Gebrannt hatte es in einem Regalteil. Wie sich dieses entzündet haben könnte beziehungsweise was dort brannte, sei nach Harnischs Worten nicht feststellbar gewesen.

Ein Kleinkind aus einer Wohnung direkt über dem brennenden Keller und eine ältere Dame aus dem gleichen Gebäude wurden von den ebenfalls im Einsatz befindlichen Rettungskräften auf eventuelle gesundheitliche Schäden durch Rauchgas untersucht. Sie konnten allerdings zu Hause bleiben. Die Hausbewohner hatten den Qualm noch rechtzeitig bemerkt und konnten selbst durch das Treppenhaus ins Freie und damit an die frische Luft gelangen

Von Steffi Robak

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