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Döbeln 723 Schuss für 150 Euro: Feuerwerk für jeden Geschmack
Region Döbeln 723 Schuss für 150 Euro: Feuerwerk für jeden Geschmack
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21:37 29.12.2014
Feuerwerker Thomas Rost aus Lommatzsch führte gestern Abend lautstark und bunt am Welwel Feuerwerk vor. Er bietet dort ein ganzes Sortiment zum Verkauf an. Quelle: S. Bartsch

Mehr als 120 Millionen Euro lassen sich die Deutschen das laute Vergnügen jeden Dezember kosten. Der Verkauf der Böller und Raketen ist allerdings streng geregelt: Seit gestern dürfen die Feuerwerkskörper für drei Tage über den Ladentisch gehen. Geknallt werden darf ausschließlich am 31. Dezember und am 1. Januar.

Einzelne Raketen und Verbundfeuerwerk sind in diesem Jahr in Döbeln die Renner beim Handel mit Silvesterfeuerwerk. In den Döbelner Einzelhandelsgeschäften herrschte gestern in bestimmten Stoßzeiten ein riesiger Andrang. Doch die Händler haben vorgebaut und teilweise schon im Sommer mit dem Ordern der Feuerwerkskörper begonnen. Den vergangenen Sonntag haben Spielwarenhändler Heiko Fassbinder und seine Mitarbeiterinnen Martina Knabe, Sandra Laudel und Corinne Oelsner schon genutzt, um im traditionsreichen Geschäft an der Ritterstraße Spielwarenregale aus- und Feuerwerkskörper einzuräumen. "Viele Kunden greifen nach wie vor zu einzelnen Raketen, weil sie einfach gerne selber zünden wollen", hat der Spielwarenhändler beobachtet. Dennoch ist seit Jahren das Verbundfeuerwerk der Renner beim Feuerwerksverkauf. "Einmal zünden und dann gehen hundert Schuss nacheinander in die Luft. Auch das ist sehr beliebt", sagt Heiko Fassbinder. Verkauft hat er aber auch mehrfach das ganz große Sortiment: Ein Großfeuerwerk mit 723 Schuss für 150 Euro.

Bereits im Sommer bereitet sich der Spielwarenhändler auf den Feuerwerksverkauf am Jahresende vor. "Bei einem unserer Lieferanten gibt es immer eine Vorführung. Danach wird mitten im Sommer die knallige Ware geordert.

Jedes Jahr um diese Zeit warnen Polizei und Zoll. Denn die Polizisten machen immer die selben Erfahrungen mit unsachgemäßem Umgang mit Feuerwerkskörpern. Sie warnen deshalb ausdrücklich, die Böller nicht gegen Personen, Tiere, Gebäude, Autos und brennbare Gegenstände zu richten. Immer wieder kommt es vor, dass Knaller gezielt in Briefkästen landen. Und das ist kein Jux mehr und kann als böswillige Sachbeschädigung hart bestraft werden. Vorbeugend kann der Briefkasten über den Jahreswechsel abmontiert oder der Briefschlitz verschlossen werden.

Wichtig ist natürlich, die Gebrauchsanweisung aller Feuerwerkskörper sorgfältig zu lesen und auch zu beachten. Am gefährlichsten seien illegal importierte oder selbst gebastelte und gebündelte Feuerwerkskörper.

Thomas Sparrer

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