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Döbeln AG in der Grundschule: Döbelner Floorballer machen Nachwuchs fit
Region Döbeln AG in der Grundschule: Döbelner Floorballer machen Nachwuchs fit
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14:15 03.02.2016
Maximilian Thomas (Mitte) hat die kleinen Floorballer seiner AG gut im Griff. Beim Eltern-Kind-Turnier durften auch die Familien an den Schläger.  Quelle: Sven Bartsch
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Döbeln

 Seit Oktober absolviert Maximilian Thomas sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei den Floorballern des UHC Döbeln, spielt selbst in der 2.Bundesliga-Mannschaft des Vereins. Mit Beginn des aktuellen Schuljahres übernahm er auch die Organisation der Floorball-AG an der Grundschule Ost in Döbeln. Knapp 60 Mädchen und Jungen erlernen dort regelmäßig die Grundkenntnisse im Floorball-Sport. Am Montag lud die Schule erstmals auch die Eltern und Geschwister der AG-Schüler ein. „Dann können auch die Familienmitglieder mal sehen, was wir hier eigentlich machen“, erklärt Maximilian Thomas.

Die Floorball-AG fand schnell regen Anklang bei den Grundschülern. Von der ersten bis zur vierten Klasse begeisterten sich die Schüler für den Sport. „Es waren so viele, dass wir die AG jetzt in zwei Gruppen 14-tägig stattfinden lassen“, weiß der FSJler.

Eltern-Kind-Turnier gibt Familien einen Einblick

Der siebenjährige Noah Priemer ist einer der Grundschüler, die die AG besuchen. „Er hat davon gehört und gesagt, er wolle gern dabei sein“,erinnert sich Mutter Inga Müller. Sie nahm die Chance war, beim Eltern-Kind-Turnier dabei zu sein. „Es hat mich interessiert, was die Kinder schon gelernt haben“, sagt die Döbelnerin. Beim Turnier musste sie selber aktiv werden. „Ich habe die Eltern und Geschwister, die dabei sind, jeweils ihre Mannschaft zusammen suchen lassen. Die Großen übernehmen dabei das Tor“, so Maximilian Thomas, der sich um die Zeitnahme kümmerte und den Schiedsrichter mimte. Mit einer so großen Kinderschar zu arbeiten, war für den 19-Jährigen anfangs gar nicht so einfach. „Das Training an sich ist nicht das Problem, das kenne ich ja schon vom UHC Döbeln. Dort habe ich auch schon bei Trainingslagern der jüngeren Mannschaften ausgeholfen. Das Schwierige ist eher, die Kids bei Laune zu halten.“

Zwei Gruppen im 14-tägigen Wechsel

Die Grundschüler der ersten und zweiten Klasse trainiert er in einer Gruppe, Dritt- und Viertklässler in einer anderen. „Bei den Jüngeren steht mehr der Spaß im Vordergrund. Bei den Älteren geht es aber auch um Technik und Regeln“, weiß der Floorballer. Ein knappes halbes Jahr beobachtet Maximilian Thomas seine Schützlinge in der AG schon. Einzelne Schüler sind ihm besonders aufgefallen. „Man hat hier und da jemanden, bei dem man sich vorstellen könnte, dass er auch bei uns im Verein gut aufgehoben wäre.“ Sowohl Mädchen als auch Jungs sind in der AG aktiv. „Das hält sich ziemlich konstant die Waage“, weiß der 19-Jährige. Besonders gefällt ihm, dass er die Entwicklung der Grundschüler schon nach so kurzer Zeit wahrnehmen kann. „Man sieht ziemlich schnell Resultate und das macht umso mehr Spaß.“

Beim Eltern-Kind-Turnier ging es weniger um sportlichen Ehrgeiz als um das Miteinander – und um Mutti, Vati oder den Geschwistern zu zeigen, wo der Hammer hängt. Christoph Unger gehört zu den Jüngsten in der AG. Der Siebenjährige besucht derzeit die erste Klasse der Döbelner Grundschule. Beim Turnier kam er ganz schon ins Schnaufen. „Das ist vielleicht anstrengend“, sagte er.

Von Stephanie Jankowski

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