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Döbeln AZV schafft Platz für Schönerstädter Schützenfest
Region Döbeln AZV schafft Platz für Schönerstädter Schützenfest
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17:55 08.06.2016
Martin Winkler sorgt mit der Rüttelplatte für eine befahrbare Ortsdurchfahrt. Quelle: André Pitz
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Schönerstädt

Seit dem 18. April gräbt der Leisniger Abwasserzweckverband den Harthaer Ortsteil Schönerstädt um. Insgesamt stehen 830 Meter Abwasserkanal, 490 Meter Trinkwasserversorgung und die Erneuerung von 17 Grundstücksanschlüssen auf dem Plan. Außerdem soll eine Gruppenkläranlage inklusive Pumpwerk sowie drei Großbehältern hochgezogen werden. „Die beiden Hauptsammler im Bereich der Hauptstraße sind bereits inklusive Trinkwasserleitungen verlegt“, erklärt Thorsten Mahler, der von der OEWA kommt und als Projektleiter eingesetzt ist. Gemeint ist damit die Ortsdurchfahrt, auf der sich die Arbeiter der Ostrauer LFT Tiefbau vom Westen kommend in den östlichen Teil der Ortschaft vorarbeiteten. Zur Zeit wird an einem Nebensammler gearbeitet. „Einige Grundstücksanschlüsse an den dazugehörigen 300 Meter langen Hauptsammler wurden bereits angelegt“, gibt Mahler zu Protokoll. Konkret handelt es sich um 13 Anschlüsse. Laut dem Projektleiter werden die Trinkwasserleitungen in diesem Bereich demnächst umgebunden und dann auch in Betrieb genommen. Damit sind die Verlegungsarbeiten in den ersten beiden von insgesamt sieben Bauabschnitten abgeschlossen. Jetzt arbeitet sich die LFT Tiefbau in den dritten Abschnitt vor, der Richtung Süden auf der Straße zur B176 liegt.

Der für Mitte des Monats geplante Baustart der Gruppenkläranlagen auf 144 Quadratmetern verzögert sich etwas. Mahler schätzt, Endes des Monats mit den Arbeiten beginnen zu können. Grund sind die umfangreicher als vorab planbar ausgefallenen Arbeiten im Trinkwasserbereich. „Bis jetzt ging es aber einigermaßen. Es war alles im Vorfeld zu erwarten“, beschwichtigt der Projektleiter. Im Ausgleich zu den Arbeiten an den Trinkwasserleitungen, die sich mit Blick auf den Zeitplan etwas nach hinten verschoben haben, läuft in Sachen Abwasser bisher alles wie am Schnürchen – und zwar so sehr, dass man sich einen kleinen Vorsprung erarbeiten konnte und sich so bereits jetzt an den dritten Bauabschnitt heranwagen kann. Insgesamt bewege man sich noch im gesteckten Zeitplan, der den Abschluss der Arbeiten Anfang August vorsieht. „Die Kosten sind momentan definitiv noch im Rahmen“, beteuert Thorsten Mahler. Mit 540 000 Euro wird geplant. Dazu kommen 120 000 Euro für 490 Meter Trinkwasserversorgung und 17 Grundstücksanschlüsse.

„Wichtig ist, dass der Busverkehr bis jetzt auch weiterhin sichergestellt ist“, hebt der Projektleiter hervor. Zu Beginn der Arbeiten im April sprach man sich etwa mit dem zuständigen Verkehrsunternehmen Regiobus ab und verlegte die Bushaltestelle etwa 40 Meter ostwärts zum bestehenden Haltepunkt.

Jetzt werden noch ein paar Erdreste von der Straße in der Ortsmitte abtransportiert, damit auch dem am Sonnabend steigenden Schützenfest so wenig wie möglich im Wege steht. „Wir haben uns mit den Mitorganisatoren abgestimmt. Die Befahrbarkeit während der Zeit ist sichergestellt“, bestätigt Thorsten Mahler. Dazu werden noch die Baumaschinen aus dem Weg geräumt. Um klaffende Löcher muss sich keiner Sorgen machen. „Es wurde alles provisorisch geschlossen“, so Mahler.

Von André Pitz

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