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Döbeln Ab Dezember: Bahn fährt wieder im Stundentakt nach Leipzig
Region Döbeln Ab Dezember: Bahn fährt wieder im Stundentakt nach Leipzig
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00:41 01.08.2015
Diese Regio-Shuttle-Züge, wie sie bereits zwischen Geithain und Leipzig verkehren, kommen künftig auch zwischen Döbeln und Leipzig zum Einsatz. Quelle: Günther Hunger
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Auch ein neuer Fuhrpark an Triebfahrzeugen steht für den Neustart ab Dezember bereit. Welches Eisenbahnunternehmen die Strecke ab 12. Juni 2016 für die nächsten neun Jahre betreibt, entscheidet sich im Herbst. Der bisherige Verkehrsvertrag für die Strecke mit der Deutschen Bahn AG endet im Dezember. Es ist aber möglich, dass für eine halbjährliche Übergangszeit der bisherige Betreiber weiterhin die Strecke befährt, bevor ab Juni 2016 ein noch zu ermittelnder neuer Betreiber übernehmen wird", sagt Nadine Stitterich, Pressesprecherin des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL). Im Moment läuft beim ZVNL das Ausschreibungsverfahren für die Strecke Döbeln-Leipzig. Fest steht bereits, dass zwischen Döbeln und Leipzig künftig unter anderem RegioShuttle RS 1 zum Einsatz kommen. Diese Züge sind identisch mit den Fahrzeugen, die derzeit zwischen Leipzig und Geithain fahren. Weiterhin werden dreiteilige Talent-VT-Züge eingesetzt. Diese sind bereits im Mitteldeutschen S-Bahn-Netz unterwegs. Bei Barrierefreiheit und der Fahrradmitnahme sind diese Fahrzeuge vergleichbar mit dem derzeit auf der Strecke Leipzig-Döbeln-(Meissen) eingesetzten Desiro. Die Toilette ist barrierefrei innerhalb des Fahrzeuges erreichbar..

"Neu ist, dass erstmalig die Schienenfahrzeuge getrennt von der Verkehrsleistung ausgeschrieben und am Markt beschafft wurden. Anfang Juni wurde der Zuschlag dafür schon erteilt." Diese Fahrzeuge werden dann dem Verkehrsunternehmen, das den Betrieb auf der Strecke Leipzig-Döbeln übernimmt, zur Verfügung gestellt. "Dadurch erhoffen wir uns Einsparungen gegenüber der bisher gemeinsamen Ausschreibung von Fahrzeugen und Betriebsleistung", so die Pressesprecherin. Hintergrund ist, dass im Moment nur ein Eisenbahnverkehrsunternehmen über ausreichend Gebrauchtfahrzeuge verfügt und sich dies in einem ersten Ausschreibungsverfahren entsprechend kostentreibend niedergeschlagen hatte. Wegen überhöhter Forderungen des einzigen Bieters musste diese Ausschreibung aufgehoben werden.

"Mit dem getrennten Ausschreibungsverfahren ist der Wettbewerb wieder hergestellt. Das zeigt, dass unserem Verband die Region sehr wichtig ist. Wir freuen uns besonders, dass die Linie nach Döbeln durch Ausschreibung gesichert werden kann", so Nadine Stitterich. Wenn bis 2025 die Strecke Leipzig-Döbeln elektrifiziert sein sollte, könnte Döbeln sogar in das zu diesem Zeitpunkt zur Wiederausschreibung anstehende Mitteldeutsche S-Bahn-Netz integriert werden.

© Kommentar

Sparrer, Thomas

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