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Ab Mitte September ein Jahr Bauzeit

Ab Mitte September ein Jahr Bauzeit

Mitte September startet der Bau der Volkshauskreuzung in Döbeln. Döbelns meistbefahrener innerstädtischer Verkehrsknoten wird für rund 1,16 Millionen Euro ausgebaut.

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Wie der Verkehr ab Mitte September die Baustelle der Volkshauskreuzung passieren soll, wird in den nächsten Tagen noch ausgetüftelt.

Quelle: Sven Bartsch

"Im Moment läuft die Ausschreibung der Bauarbeiten. Ein Jahr Bauzeit sind vorgesehen", sagt Isabell Siebert, Pressesprecherin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. Nach dem Jahrhunderthochwasser vom August 2002 sah die Kreuzung Bahnhofstraße/ Burgstraße/ Franz-Mehring-Straße aus wie nach einem Erdbeben. Nachdem die unterspülten und vom Wasser aufgerissenen Straßen wieder hergerichtet waren, wurden Behelfsampeln aufgestellt. Was als Provisorium bis zum ohnehin geplanten Neuausbau der Kreuzung gedacht war, hatte zwölf Jahre Bestand. Jetzt wird das ewige Provisorium beseitigt. Die Fördermittelbescheide wurden vor einigen Wochen übergeben. "Während des Baus soll der Fernverkehr großräumig über die Bundesstraße 169 zwischen den Knotenpunkten B175/ S43 (Zschepplitzer Straße) und B175 /B169 (Mastener Straße) umgeleitet werden", kündigt Isabell Siebert vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr an. Der innerörtliche Verkehr soll weitgehend trotz der Baustelle noch gewährleistet werden. Weil die Baustelle in mehrere Teilabschnitte aufgeteilt ist, könne es jedoch zeitweise zu Verkehrseinschränkungen kommen. Detaillierte Angaben seien aber noch nicht möglich.

 

"Die Abstimmungsrunden zu den Verkehrsregelungen während der Bauzeit an der Kreuzung finden noch Ende August statt. Klar ist, dass eine Vollsperrung der Kreuzung für die Stadtverwaltung nicht in Frage kommt. Besonders aber wenn der Abschnitt Franz-Mehring-Straße gebaut wird, wird das schwierig", sagt Döbelns Baudezernent Thomas Hanns.

 

Insgesamt trägt der Freistaat an den Umbaukosten der Kreuzung runde 890 000 Euro direkt, weil es sich an der Kreuzung um Staatsstraßen handelt. Runde 330 000 Euro entfallen für Gehwege und Straßenbeleuchtung auf die Stadt Döbeln. Davon trägt der Freistaat Sachsen nocheinmal 176 000 Euro mit.

 

Die Zeit für den Ausbau der Kreuzung drängt. "Der Ausbau des Verkehrsknotens am Volkshaus muss abgeschlossen sein, bevor im kommenden Jahr im Zuge des Hochwasserschutzkonzeptes die Brücke Straße des Friedens abgerissen und neugebaut wird", sagt dazu Döbelns Baudezernent Thomas Hanns. Beide Baustellen auf einmal würde der innerstädtische Verkehr in Döbeln nicht verkraften.

 

Wegen der Verbreiterung des Flutgrabens im Zuge des Hochwasserschutzkonzeptes für Döbelns Innenstadt muss die bestehende Brücke in der Straße des Friedens abgerissen und neugebaut werden. Die bisherige Brücke hat zwischen beiden Widerlagern eine Länge von 27 Metern. Der Brückeneubau wird eine Spannweite von etwa 36 Metern haben. Zudem wird die neue Brücke deutlich höher über dem Flussbett liegen.

Thomas Sparrer

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