Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Döbeln Ab an die Penne: Gymnasien der Region zeigen sich ihren künftigen Schülern
Region Döbeln Ab an die Penne: Gymnasien der Region zeigen sich ihren künftigen Schülern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Diese Blüten nahmen die Besucher der Außenstelle des Lessing-Gymnasiums Döbeln am Körnerplatz unter die Lupe. Quelle: Sven Bartsch
Anzeige
Döbeln/Hartha

Zehn Kilo Sand hat die Schulsozialarbeiterin vertan. Gemeinsam mit dem Schülerrat der Körnerplatzschule Döbeln hat Susann Gasse die feinen Körner in Luftballons gefüllt und als Stress-Bälle verteilt. Denn dort war am Sonnabend Tag der offenen Tür. Die Außenstelle des Lessing-Gymnasiums (LGD) zeigte sich den künftigen Pennälern. „Das Interesse ist sehr groß. Schon bei den Schnupperstunden war das so“, sagt Schulleiterin Heike Geißler. Etliche Ganztagsangebote stellten sich vor, es gibt am LGD über 30 Stück. Darunter Flugzeugmodellbau, dessen Arbeitsgemeinschaft sich am Sonnabend in der Körnerplatzschule präsentierte. Das üppige Sprachprofil lernten die angehenden Gymnasiasten ebenfalls kennen: Russisch, Englisch, Spanisch, Französisch und Latein können die Schüler am LGD lernen. Und neben den vielen geistigen Eindrücken gab es auch die dinglichen in Form der Anti-Stress-Bälle vom Schülerrat.

Sanfter Übergang

Dabei soll das Konzept der Körnerplatzschule den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium möglichst stressfrei gestalten. „Wir haben hier das Klassenzimmerprinzip“, verdeutlicht Außenstellleiterin Uta Richter, wie dieser sanfte Übergang aussieht. Etwa 200 Fünft- und Sechstklässler lernen am Körnerplatz. Dazu kommen noch 23 Kinder in der Spezialklasse „Deutsch als Zweitsprache“. In dieser lernen die Kinder aus dem Ausland Deutsch, die mit ihren Familien nach Döbeln gekommen sind. Wie Uta Richter und Heike Geißler sagen, funktioniert das sehr gut und es ist bemerkenswert, wie schnell manche Schüler sehr gut Deutsch lernen.

Schüler helfen Schülern

Stolz ist Uta Richter auf ihre Schülerlotsen. Diese Fünftklässler führten die künftigen Pennäler durch das Schulhaus. „Das können die Schüler doch mitunter viel besser erklären, als wir“, sagt die Außenstellen-Leiterin. Freiwillig und ohne Murren absolvierten die Schüler den Besucherdienst am Sonnabend. Über 70 neue Anmeldungen für das Gymnasium nahm die Sekretärin zum Tag der offenen Tür an der Außenstelle des LGD entgegen.

Roboter und Schlangen

In Hartha waren es rund 40. „Bis zum Ende der Anmeldefrist kommen da noch einige dazu“, sagt Lothar Weisheit, Leiter des Martin-Luther-Gymnasiums (MLG). Hier sahen die Besucher des Tages der offenen Tür die „First Lego League“. Das ist ein Wettbewerb mit Robotern aus Legosteinen. Harthas Bürgermeister Ronald Kunze hatte Dieter Gödel und seinen Kollegen eingeladen, der am Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium in Dresden-Striesen ein Ganztagsangebot zu diesem Thema betreut. „Die Idee ist es, soziale und technische Kompetenzen zu vermitteln, jedoch nicht, Informatik-Nerds heranzuzüchten“, sagt Dieter Gödel. Die einen bauen die Roboter, andere programmieren die Steuerung – bei der First Lego League ist Zusammenarbeit wichtig.

Schlange ist fast zwei Meter lang

Zum Tag der offenen Tür am MLG konnten sich die Harthaer ein Auge holen und vielleicht bauen und programmieren hier die Schüler auch bald Lego-Roboter. Maxie Schreier hielt das jedenfalls alles fotografisch fest. Die Zehntklässlerin lernt den Umgang mit Blende und Verschluss im Ganztagsangebot Fotografie, eines von zahlreichen am MLG. Es gibt unter anderem noch Modelleisenbahn, Technik und Terraristik. Hier betreuen die Schüler auch eine Schlange. 1,80 Meter lang ist die Erdnatter mittlerweile und ließ sich zum Tag der offenen Tür auch mal sehen.

Von Dirk Wurzel

Erst weggefahren, dann abgefackelt? Rätselhafte Taten um einen Geländewagen beschäftigen die Polizei in Döbeln. Wussten die Diebe, dass der Zündschlüssel steckte?

Döbeln Handwerkermesse im Herbst möglich - Kein Ostrauer Frischemarkt im Frühjahr

Im zweiten Jahr in Folge fällt ein möglicher Frischemarkt im Ostrauer Zentrum an der Eschkemühle aus. Stattdessen wolle sich der Gewerbeverband auf das Kartoffelfest konzentrieren und möglicherweise eine Handwerkermesse auf die Beine stellen. Das Aus für den Frühjahrsmarkt gilt aber nur für dieses Jahr.

02.03.2018

Zu einem schwerkranken Kind gehört auch eine Familie, deren Situation belastet ist. Das lernten die Schüler des Martin-Luther-Gymnasiums in Hartha. Sie überreichten dem Kinderhospiz Bärenherz Leipzig das Geld, das der traditionelle Winterzauber am letzten Schultag vor Weihnachten eingebracht hatte. Das Hospiz unterstützt damit Familien in einer Ausnahmesituation.

02.03.2018
Anzeige