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Döbeln Abenteuer Fernsehen: Der Böttcher dreht jetzt mit dem MDR
Region Döbeln Abenteuer Fernsehen: Der Böttcher dreht jetzt mit dem MDR
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15:58 19.07.2018
Abenteuer Fernsehen: Der Böttcher dreht jetzt mit dem MDR. Quelle: Sven Bartsch
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Döbeln

Um Freyburg an der Unstrut erstreckt sich eines der nördlichsten Weinbaugebiete Deutschlands. Hier gedeihen eher die trockenen Sorten. Aus Freyburg stammt auch der Rottkäppchen-Sekt. Fast so bekannt wie das Prickelwasser aus Sachsen-Anhalt ist der Sachse Thomas Böttcher. Aus seiner Döbelner Heimat reist er bald ins Anhaltinische, um seinen prickelnden Humor ins Land der trockenen Weine zu bringen. Prickelnd im Sinne von überraschend ist auch das Konzept der 90-minütigen Sendung. „Ich weiß nicht wirklich viel“, sagt Thomas Böttcher. „Der MDR hat mir gesagt, ich soll Wanderschuhe mitbringen. Also gehe ich davon aus, dass es ums Wandern geht.“ Thomas Böttcher findet es spannend, nicht ganz genau zu wissen, was passieren wird. „Das ist für mich das große Abenteuer.“

Schon für Voss und Team unterwegs

Für den MDR ist der Döbelner bereits seit einiger Zeit aktiv. In den Sendungen des Magazins „Voss und Team“ ist er manchmal als Reporter zu sehen. Dieses Format um Moderator Sven Voss unterstützt Menschen im Kampf gegen Behörden und Versicherungen, es beschäftigt sich auch mit Steuergeldverschwendung. Das geschieht nicht humorfrei, weshalb Thomas Böttcher zu diesem Format passt. So interviewte er zum Beispiel in einem Beitrag in seiner gewohnt witzigen Art Leute, die sich über die Kunst am Bau des Finanzamtes Halle wunderten. Das „Glitzerschwein“ ist nämlich nur vom Innenhof des Gebäudes aus zu sehen. „Bei Voss und Team habe ich viel für die Arbeit vor der Kamera gelernt“, sagt der Döbelner. Auch künftig wird er in diesem Magazin zu sehen sein, berichtet er von den nächsten Dreharbeiten für „Voss und Team“.

Trotz Radio-Aus weiter bekannt

Das sind aber eher sporadische Einsätze und Thomas Böttcher ist dort einer von vielen. Umso mehr freut er sich, dass ihm der MDR jetzt eine Sendung auf den Leib geschrieben hat. „Das hätte ich nie gedacht“, sagt der 52-Jährige. Seit dem Aus beim Radiosender RSA bleibt er ein bekanntes Gesicht, spielt Theater in Radeberg, ist mit seinem Programm „Lieber radioaktiv als im Radio aktiv“ erfolgreich. Wer wissen will, wie sich der Böttcher im Land der trockenen Weine vor der Kamera macht, sollte am 30. September um 20.15 Uhr MDR schauen.

Von Dirk Wurzel

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