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Döbeln Abgerutschte Holzernte-Maschine steht wieder
Region Döbeln Abgerutschte Holzernte-Maschine steht wieder
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00:50 29.04.2016
Die Bergung der verunglückten Holzrückemaschine gestaltet sich schwierig.  Quelle: Sven Bartsch
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Döbeln

Die zwölf Tonnen schwere Holrückemaschine im Wald bei Mahlitzsch steht seit den frühen Donnerstag-Nachmittagsstunden wieder auf ihren acht Ballonreifen. Nach mehreren Fehlversuchen und einem geplatzten Stahlseil gelang es Bergungsspezialisten schließlich doch mit Baggern die Maschine den Hang hochzuziehen und aufzurichten. Zuvor waren Kubikmeterweise Waldboden abgetragen worden, um den schweren Baumaschinen im unwegsamen Gelände einen sicheren Stand zu verschaffen. Die 200.000 Euro teure Holzrückemaschine, die für den Transport von Baumstämmen aus dem Wald gedacht ist, wird nun vor Ort repariert, um dann selbst aus dem Wald zu fahren.

Nachdem die Döbelner Allgemeine Zeitung bereits am Mittwoch von dem riesigen Glück des Fahrers der Maschine berichtet hatte, sorgte die Bergung der Maschine am Donnerstag für ein riesiges Medieninteresse. Auch ein Fernsehteam des MDR verfolgte die Arbeiten im Wald.

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Die voll beladene Holzrückemaschine kippte bei Mahlitzsch auf einem abbrechenden Waldweg in die Tiefe. Der Fahrer konnte zum Glück noch abspringen und blieb unverletzt.

Forstwirt Alexander Uta (30) hatte am Dienstagvormittag mit seinem Kollegen Martin Seddig das im Winter gefällte Holz aus dem Wald rücken wollen, als unter dem zwölf Tonnen schweren Spezialfahrzeug und den fünf Tonnen Baumstämmen auf der Ladefläche an einem Steilhang über dem Kaiserbach ein Wegstück wegbrach. Als das Fahrzeug, zum Glück recht langsam, in Richtung der Schlucht umkippte, konnte der zweifache Familienvater noch im letzten Moment abspringen und blieb unverletzt. Das Lohnunternehmen aus Machern war im Auftrag des Waldbesitzers in dem Waldstück im Einsatz. Alexanders Vater, Steffen Uta, ist heilfroh, dass der erste und einzige Unfall in 20 Jahren Unternehmensgeschichte glimpflich ausging. Alles andere müsse jetzt mit den Versicherungen geklärt werden.

Von Thomas Sparrer

Am Mittwoch hat die Bergung des am Dienstag im Zweiniger Grund, im Kaiserbachtal bei Mahlitzsch verunglückten Holzrückemaschine begonnen. Schon den ganzen Tag trafen Mitarbeiter einer Spezialfirma dafür Vorkehrungen. Die Arbeiten sind wegen des schwierigen Geländes mitten im Wald sehr aufwendig.

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